Thomas Rothfuß beim DMM-Förderverein

 

Lachen ist die beste Medizin“

 

Am 15. März um 11 Uhr / Geschichten und Gedichte im Stil von Heinz Erhardt

 

 

Bruchsal (tam). Bekannt wurde er als Mitglied der Volksmusik- Formation „Die Schäfer“ und des Gesangsduos Thomas & Thomas, mit dem er eine „Goldene Stimmgabel“ erhielt und in das deutsche Finale des „Grand Prix Eurovision“ einzog: Der gebürtige Brettener Thomas Rothfuß textet und komponiert mit Leidenschaft und hat neben Soloalben bereits mehrere Bücher veröffentlicht, zuletzt „Die Made ist auch nur ein Wurm“. Für seine satirische, im nordbadischen Dialekt verfasste Reiseballade „Mir henn des alles mitbezahlt“ wurde Rothfuß im vergangenen Jahr beim Mundartwettbewerb „Gnitzer Griffel“ ausgezeichnet.

Mit seinem humoristischen und musikalischen Programm „Lachen ist die beste Medizin“, ganz im Stile seines großen Vorbildes Heinz Erhardt, ist Thomas Rothfuß am Sonntag, 15. März, um 11 Uhr beim Förderverein Deutsches Musikautomaten-Museum (DMM) zu Gast. Eingeladen in die Historische Wirtschaft im 2. Obergeschoss des Bruchsaler Barockschlosses sind neben den Vereinsmitgliedern, die freien Eintritt erhalten, auch interessierte Gäste. Für Nicht-Mitglieder wird der reguläre Schlosseintritt in Höhe von 8 Euro erhoben, die Veranstaltung selbst ist unentgeltlich. (Weitere Informationen zum Autor: www.thomas-rothfuss.de)

 

Fotos: Thomas Rothfuß.

 

Nachweis Aufnahme Rothfuß 1: wod

Nachweis Aufnahme Rothfuß 2: Picasa

Richtfest Parkhaus Dr.-Sieber-Halle

Sinsheims Innenstadt gewinnt stetig an Attraktivität

 

 

Bild (Stadtwerke Sinsheim): So soll das moderne Parkhaus zur Eröffnung Mitte des Jahres aussehen

Mit dem „Parkhaus Dr.-Sieber-Halle“ wird in der Sinsheimer Innenstadt zusätzlicher öffentlicher Parkraum geschaffen. Damit befinden sich im nördlichen (PH Grabengasse), im westlichen (PH Burgplatz) und im östlichen (PH Dr.-Sieber-Halle) Randbereich der Innenstadt Parkhäuser, von welchen die Innenstadt auf kurzem Weg erreicht werden kann. Im südlichen Bereich bietet der Parkplatz „Bahnhof/Ladestraße“ eine große Anzahl von öffentlichen Stellplätzen. Alle diese Einrichtungen liegen an der neuen „Park-Route“ rund um die Innenstadt.

Bild (Stadt Sinsheim): Giuseppe Castrovono und Marcus Heide sprachen den Richtspruch

Am Dienstag, den 11. Februar 2020, knapp 13 Monate nach Spatenstich, fand das Richtfest für das Parkhaus statt. Den Grundsatzbeschluss zum Neubau fasste der Gemeinderat im Dezember 2017, Spatenstich war am 21. Januar 2019.

Oberbürgermeister Jörg Albrecht begrüßte die zahlreich erschienen Gäste, unter ihnen Baudezernatsleiter Tobias Schutz, der Leiter der Stadtwerke Andreas Uhler, Ortsvorsteher, Mitglieder des Gemeinderats sowie Verantwortliche und Mitarbeiter der beteiligten Firmen und der Stadtverwaltung. In Anbetracht der Wetterlage schritt man rasch zur Tat. Den Richtspruch sprachen Oberbauleiter Giuseppe Castronovo und Marcus Heide von der Firma Huber Integral Bau GmbH. Laut Bautagebuch war der Tag des Richtfestes der 112. Arbeitstag der Firma Huber Integral Bau GmbH auf der Baustelle des Parkhauses. In seiner anschließenden Ansprache vor einem kleinen Imbiss im Foyer der Dr.-Sieber-Halle, in die man aufgrund des noch immer vorherrschenden starken Windes ausgewichen war, bedankte sich Jörg Albrecht für das rege Interesse. „Das Parkhaus, das hier entsteht, ist ein Projekt von mehreren, welche die Attraktivität Sinsheims steigern und wesentlich zum verbesserten Stadtbild beitragen. Einem Stadtbild, das einer Großen Kreisstadt gut zu Gesicht steht. Parkhaus, Dr.-Sieber-Halle, Festplatz, Freibad – wenn man sich überlegt, was in den letzten Jahren alles entstanden ist, kann man zurecht stolz sein“, so der Oberbürgermeister.

Das neue fünfgeschossige Parkhaus dient insbesondere der gerade sanierten Dr.-Sieber-Halle sowie dem ebenfalls komplett erneuerten Freibad, um den Besuchern wettergeschützte Parkmöglichkeiten anbieten zu können. Insgesamt bietet das Parkhaus 271 Stellplätze, davon 5 barrierefrei mit größerer Breite, 10 Frauenparkplätze und zunächst 4 Stellplätze mit E-Ladestationen, eine Erweiterung ist vorbereitet. Das Parkhaus verfügt über eine eigene Photovoltaikanlage auf dem Dach und wird stromsparend mittels LED mit Bewegungsmeldern beleuchtet. Im Augenblick noch nicht ersichtlich ist die geplante Fassade aus strukturiertem Streckmetall mit dahinterliegenden Lärmschutzelementen, die den durch das Parkhaus entstehenden Lärm von den umliegenden Anwohnern fernhalten. Die Parkplätze werden gebührenpflichtig sein. Unwesentlich weiter von der Innenstadt entfernt stehen auf dem generalsanierten Festplatz kostenlose Parkplätze zur Verfügung.

Die Baukosten belaufen sich auf insgesamt ca. 6,5 Mio. Euro. Aus dem Landessanierungsprogramm erfolgten Zuschüsse in Höhe von ca. 4,1 Mio. Euro. Die Eröffnung des Parkhauses ist für Mitte 2020 geplant.

 

 

Neustrukturierung der Wasserversorgung in den Kraichtaler Stadtteilen Gochsheim, Münzesheim und Oberacker

Nach rund einjähriger Bauzeit: Erster von insgesamt vier Bauabschnitten für den Neubau des zentralen Hochbehälters in Oberacker erfolgreich abgeschlossen

 

Kraichtal (sn). Nicht nur Fische brauchen Wasser, um leben zu können. Alle Tiere und Pflanzen sind auf diese kostbare Flüssigkeit angewiesen und auch wir Menschen können ohne Wasser nicht überleben. Eine gute Wasserversorgung ist auch für die Zukunft des ländlichen Raums unerlässlich. Erst wenn einem das „Lebensmittel Nr. 1“ von heute auf morgen einmal nicht mehr zur Verfügung steht - beispielsweise aufgrund einer Keimbelastung - wird einem bewusst, wie bedeutend die Ressource für das tägliche Leben ist. Dies wissen auch die Verantwortlichen der Stadt Kraichtal, die am Dienstag, 11. Februar, auf der Baustelle zum neuen, zentralen Hochbehälter in Oberacker vor Ort waren, um sich von der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts persönlich zu überzeugen. Wassermeister Sven Oswald führte dabei zunächst fachmännisch aus: „Nach Information unseres Labors für Trinkwasseranalyse sind alle Proben, welche relevant für einen Umschluss der Trinkwasserversorgung in Kraichtal-Oberacker nötig waren, ohne Befund. Dies bedeutet, dass der neue Hochbehälter des Versorgungskonzeptes Kraichtal-Mitte in der Nacht vom 22. auf den 23. Januar auf die Versorgungsleitung Oberacker angeschlossen werden konnte.“ Nach den Ausführungen des Wassermeisters ging Bürgermeister Ulrich Hintermayer noch einmal auf die wichtigsten Punkte der rund einjährigen Baumaßnahme am bestehenden Hochbehälter „Forst“ ein. „Wesentliche Bestandteile des Konzepts sind der Bau eines zentralen Trinkwasserhochbehälters sowie das Herstellen einer Verbindung zwischen den Stadtteilen Gochsheim und Münzesheim mittels Ringleitung, um die Versorgungssicherheit zu erhöhen. Die einzelnen Projekte werden dabei abschnittsweise umgesetzt“, so das Stadtoberhaupt. Der Kraichtaler Gemeinderat hatte im Oktober 2017 über die vorgestellte Planung zum Neubau des zentralen Hochbehälters eingehend beraten, verschiedene Ausführungsvarianten miteinander verglichen und schließlich den Baubeschuss für die Umsetzung der Baumaßnahme einstimmig gefasst. Die ersten Fertigbauteile waren im März des vergangenen Jahres angeliefert worden.

Nachhaltiges Konzept getreu dem Motto „Aus drei mach eins!“

 

Ausgangspunkt für die von der Stadt Kraichtal vor Jahren in Auftrag gegebene Studie waren die zahlreichen Hochbehälter, die in neun Stadtteilen Kraichtals zur zuverlässigen Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser vorgehalten werden. „Ziel des Strukturgutachtens war es dabei nicht nur die festgestellten Mängel zu beseitigen, sondern eine zukunftsweisende Lösung für die nächsten Generationen zu finden - also ein nachhaltiges wie gleichermaßen wirtschaftliches Konzept, das sukzessive umgesetzt werden kann“, erinnert Nils Deparade, Amtsleiter Technik, an die anfänglichen Überlegungen. Schnell wurde erkannt, dass aus drei Hochbehältern in Gochsheim, Oberacker und Münzesheim einer gemacht werden soll. Die Neuverlegung einer Förderleitung von Gochsheim (Versorgung mit Bodenseewasser) zum zentralen Hochbehälter wurde dabei ebenso notwendig, wie die Verlegung einer Fallleitung zwischen dem Hochbehälter und den Stadtteilen Münzesheim und Gochsheim. Ein Ringschluss zwischen den Stadtteilen Münzesheim und Gochsheim wurde zudem aus Gründen der Versorgungssicherheit unumgänglich. Die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt haben am 5. Februar mit dem Bau der Fallleitung von Oberacker nach Münzesheim begonnen.

Kosten des Großprojekts

Für den Hochbehälter Oberacker mit Bedienungshaus ergeben sich Herstellungskosten in Höhe von rund 1,8 Millionen € (brutto). Viel Geld, das in Kraichtal zur Versorgung der Bürgerinnen und Bürger „nachhaltig“ investiert wird. Für die Realisierung des Wasserversorgungskonzepts fließen Fördermittel des Landes. Der Fördersatz beträgt 65 Prozent.

 

BU1: Der neue Hochbehälter von außen.

 

BU2: Der neue Hochbehälter von innen: Wassermeister Sven Oswald erläutert Bürgermeister Ulrich Hintermayer, Herr Burschel vom Ingenieurbüro Unger, Bernd Wöhrle vom Sachgebiet Hoch- und Tiefbau sowie Nils Deparade, Leiter des Amtes für Technik bei der Stadt Kraichtal, das „elektronische Herzstück“ des Gebäudes.

„Natur – das harmonische Ganze“ Ausstellung mit Fotos von Hans-Georg Pflüger

15.02.-15.03.2020 im Kulturhaus Forum Fränkischer Hof Bad Rappenau

„Wir fotografieren etwas … weil es ist, was es ist und was es noch alles ist“, dieses Zitat von Minus White, einem amerikanischen Fotografen, könnte ein Wegweiser durch die Fotoausstellung von Hans-Georg Pflüger aus Bad Wimpfen im Fränkischen Hof in Bad Rappenau sein.

Seine schwarz-weißen und farbigen Naturaufnahmen sind zurückhaltende, aus der Stille kommende unaufdringliche visuelle Interpretationen. Seine fotografischen Darstellungen und Entdeckungen sind reduziert und lassen dennoch das Große erahnen, seine Betonung liegt auf dem Licht und seiner eigenen Emotionalität. Die Fotos bleiben im Vieldeutigen und wünschen sich Zeit zur Betrachtung. Sie lassen durch ihre Leisigkeit Raum für eigene Wahrnehmungen und Phantasien, also für das, was sie alles noch sein könnten.

Hans-Georg Pflüger ist Autodidakt, seine Auseinandersetzung mit der Fotografie erstreckt sich über 40 Jahre. Mit unterschiedlicher Intensität und auch Schaffenspausen widmet er sich wechselnden Themenbereichen.

Einzel- bzw. Beteiligung an Gruppenausstellungen hatte er u.a. in Konstanz, Mannheim, Neckarsulm und Widdern, hinzukommen mehrmalige Teilnahmen am Mont Martre Flair in Bad Wimpfen.

 

Die Ausstellung „Natur – das harmonische Ganze“ mit Fotos von Hans-Georg Pflüger wird am Samstag, dem 15.02.2020, um 15 Uhr im Kulturhaus Forum Fränkischer Hof, Heinsheimer Str. 16, in Bad Rappenau eröffnet. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Anschließend ist die Ausstellung bis 15.03.2020 jeden Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Künstler ist anwesend. Der Eintritt ist frei.

Themenfeld „Baurecht“ stand im Mittelpunkt der zweitägigen Klausur des Gemeinderates der Stadt Kraichtal

 
Die Gemeinderäte der Stadt Kraichtal wurden an zwei Tagen in der Mehrzweckhalle Menzingen umfassend zur „Baurechts-Thematik“ geschult; beispielsweise wurde eine Priorisierung von Bebauungsplänen wurde vorgenommen.

Kraichtal (sn). Auf den Grundlagen des Baurechts prägen Gemeinden und Städte die Entwicklung und das Aussehen des unmittelbaren Lebensraums der Bürgerinnen und Bürger in ganz besonderer Weise. Grund genug für den im Mai des vergangenen Jahres neu gewählten Gemeinderat der Stadt Kraichtal, sich im Rahmen einer zweitägigen Klausurtagung Anfang Februar dieser kommunalpolitisch bedeutsamen Thematik vollumfänglich zu widmen. In der Mehrzweckhalle Menzingen sah der vom Sachgebiet Planung & Umwelt aufgestellte Zeitplan – nach einer kurzen Begrüßung des Bürgermeisters Ulrich Hintermayer – zunächst eine erste Einführung in die Inhalte eines Bebauungsplans, die Schriftlichen Festsetzungen sowie die Örtlichen Bauvorschriften vor. Darüber hinaus erfuhren die anwesenden Ratsmitglieder auch Grundlegendes zum Baurecht, nämlich in wie weit die Stadt in das baurechtliche Geschehen eingebunden ist, wie die Bauleitplanung funktioniert, welche Möglichkeiten städtebauliche Verträge bergen, wie die Stadt mit Einzelbauvorhaben umzugehen hat, was eine Umlegung ist und welche wesentlichen Fragen schließlich das Baugesetzbuch (BauGB) regelt. Nach diesen von Michael Schöffler vom Büro Schöffler-Stadtplaner-Architekten, Karlsruhe, allgemeinen Ausführungen folgte ein Sachvortrag von Birgit Schwegle, von der Umwelt- und Energieagentur Kreis Karlsruhe GmbH, über „Energetische Aspekte in der Bauleitplanung“. Im zweiten Teil des Freitagnachmittags widmeten sich die Ratsmitglieder den Themen „Baulandentwicklung – Erschließung mit einem externen Erschließungsträger“ (Sachvortrag Dr. Dopfer, ESB Kommunalprojekt AG, Bruchsal) sowie der „Beteiligung in der Bauleitplanung“. Dabei erfuhren die Klausurteilnehmer, dass sich jede Stadt in erster Linie mit Baurecht beschäftigen muss, weil sie Trägerin der Planungshoheit ist. Ihre planerische Aufgabe bewältigt die Kommune vor allem mit Hilfe der Bauleitplanung, also mit den Instrumenten des Flächennutzungsplans und des Bebauungsplans. Wegen ihrer Planungshoheit ist die Stadt vor allem über die Möglichkeit des

  • 36 BauGB und das darin enthaltene Einvernehmenserfordernis aber auch bei der Beurteilung von Einzelbauvorhaben eingebunden. Der Gemeinderat wird zur planungsrechtlichen Zulässigkeit eines jeden genehmigungsbedürftigen Vorhabens befragt („Gemeindliches Einvernehmen“). Am zweiten Tag der Klausur wurde es inhaltlich schließlich konkreter, sprich kraichtalspezifischer. Hauptamtsleiter Manuel Kurz und seine Kolleginnen aus dem Sachgebiet Planung & Umwelt stellten – nach einer Übersicht aller Baugebiete in den neun Kraichtaler Stadtteilen – die Ergebnisse der Gewerbeflächenumfrage der Wirtschaftsförderung Kraichtal vor. Die Rückmeldung der ansässigen Gewerbebetriebe zeigte den Gemeinderäten die Notwendigkeit der Entwicklung von Gewerbeflächen auf. Gleichzeitig wurde in der anschließenden Frage- und Diskussionsrunde auf die daraus resultierende Verkehrsproblematik hingewiesen. Viel zu diskutieren hatten die Ratsmitglieder beim letzten Tagesordnungspunkt der Klausur. Es galt, die Bauleitplanverfahren der Stadt Kraichtal zu priorisieren. Bei rund 20 Vorhaben keine leichte Aufgabe, bei der es wichtig war, „Kraichtal als großes Ganzes und nicht nur den einzelnen Stadtteil im Blick zu haben“. „Packen wir es an – es gibt viel zu tun“, so das Schlusswort des Bürgermeisters, bevor es für die Teilnehmenden – nach einem gemeinsamen Mittagessen - ins wohl verdiente Wochenende ging.

 

 

Die Magie der Nacht in der Musik

Samstag, 15.02.2020, 19:30 Uhr, Wasserschloss Bad Rappenau

 

„Nacht und Träume“ - Mit diesem Titel des gleichnamigen Liedes von Franz Schubert laden die aus Bad Rappenau stammenden Musikerinnen Sonja Koppelhuber, Mezzosopran und Anette Fischer-Lichdi, Klavier zusammen mit Evelyn Czesla, Sopran und Nico Wouterse, Bassbariton am Samstag, 15. Februar 2020 um 19:30 Uhr zu einem stimmungsvollen Konzert ins Dachgeschoss des Wasserschlosses ein.

 

Die Nacht, eines der wichtigsten Motive der Romantik, steckt voller Geheimnisse. Sie ist die Zeit der Geister, Teufel und Gespenster, aber auch der (un-) erfüllten, manchmal heimlichen Liebe. Auf dem Programm stehen Lieder und Arien aus Oper, Operette und Musical von Mozart, Schubert, Brahms, Offenbach und Donizetti, welche die Nacht in all ihren Facetten von Sehnsucht, Tod und Einsamkeit bis hin zum häuslichen, nächtlichen Ehestreit beleuchten.

 

Kartenvorverkauf:

Karten für das Konzert am Samstag, dem 15.02.2020 um 19:30 Uhr im Dachgeschoss des Wasserschlosses kosten 16 Euro im Vorverkauf und 18 Euro an der Abendkasse.

 

Vorverkaufsstellen:

Bürgerbüro im Rathaus Bad Rappenau, Kirchplatz 4, Tel.: 07264/922-321

Gästeinfo im Foyer des RappSoDie, Salinenstr. 37, Tel.: 07264/922-393

Online-Ticket-Verkauf: https://tivents.de/veranstalter/kulturamt-bad-rappenau

Hotline am Veranstaltungstag: 01590 41 53057

 „Restaurant zum Schwanen“ in Unteröwisheim unter neuer Leitung

Inhaberin Narcisa Cojanu wirbt mit rumänischer und deutscher Küche

 
Bürgermeister Ulrich Hintermayer (links), daneben Inhaberin Narcisa Cojanu und Mitarbeiterin Andrea bei der Übergabe des Kraichtal-Logos.

Kraichtal (sn). Nachdem das ehemalige Landgasthaus „Zum weißen Schwanen“ eine Weile ein „Dornröschendasein“ gefristet hatte, wurde das Lokal zu Beginn des Jahres wieder zum Leben erweckt. Mit einem neuen Namen und neuem Schwung soll das zentral in der Ortsmitte liegende Restaurant nun wieder alte und neue Gäste aus nah und fern anlocken. Bürgermeister Ulrich Hintermayer nahm die Neueröffnung zum Anlass, um dem Restaurant am 6. Februar einen Begrüßungsbesuch abzustatten und sich ein Bild über die Lokalität zu verschaffen. Inhaberin Narcisa Cojanu, die bereits Gastronomieerfahrung besitzt und gemeinsam mit ihrem Ehemann nebenbei noch einen Imbiss in Wiesental betreibt, hieß den Rathauschef zunächst herzlich willkommen und informierte ihn über ihr Angebot. Das Kochen ist im Schwanen „Chefsache“, sprich die neue Inhaberin steht gemeinsam mit ihrem Ehemann am Herd. Unterstützt werden die beiden Gastronomen von zwei Aushilfen. Das Speisenangebot umfasst rumänische und deutsche Küche, so unter anderem einen rumänischen Bohnentopf mit Rauchfleisch im Brot serviert, Rindergulasch in der Brotschüssel und weitere Spezialitäten sowie Vorspeisen und Desserts. Auch die Genießer der deutschen Küche finden auf der Speisekarte eine reichliche Auswahl. Von Dienstag bis Freitag wird täglich von 11:45 Uhr bis 14:30 Uhr ein Tagesessen angeboten. Gerne kann aber auch à la carte bestellt werden. Abends ist dann an den gleichen Tagen wieder von 17 Uhr bis 22 Uhr geöffnet. Samstags und sonntags bietet das Restaurant durchgehende Öffnungszeiten von 11 Uhr bis 22 Uhr an. Unter der Rufnummer 07251 3229232 besteht auch die Möglichkeit, einen Tisch zu reservieren. Das Lokal selbst bietet circa 40 Sitzplätze und die künftig bei warmen Temperaturen dazu geplante Terrasse circa 40 weitere Sitzgelegenheiten. Im Innenhof des Restaurants befindet sich ein großer Biergarten, der rechtzeitig zur Saison noch auf Vordermann gebracht wird und ebenfalls noch 150 Gästen Gelegenheit zur Einkehr, zum Beispiel nach einer Wanderung oder Radtour, bietet. Als besonderes „Highlight“ ist angedacht, hier künftig auf einem Holzkohlegrill Grillfleisch zuzubereiten. Geplant ist für Zukunft außerdem noch ein Ausbau für sechs bis sieben Fremdenzimmer im Obergeschoss des Fachwerkhauses. Zur Feier des diesjährigen Valentinstags am 14. Februar haben sich die neuen Gastronomen ein kleines Menü ausgedacht, mit dem sie, umrahmt von Musik, ihre Gäste verwöhnen wollen. Die offizielle Eröffnung des Restaurants zum Schwanen findet am Samstag, 28. März, statt. Bürgermeister Hintermayer bedankte sich am Ende seines Besuches für die Einladung und den dargereichten Imbiss und wünschte der neuen Inhaberin und ihrem Ehemann für die Zukunft einen guten Zuspruch und viele zufriedene Gäste. Die ebenfalls bei dem Besuch anwesende langjährige Inhaberin, Renate Jillich, zeigte sich sehr zufrieden, dass es nun mit viel Engagement weitergeht in „ihrem“ Schwanen.

 

„Vor Sunnisheim: Die Region um Sinsheim in der römischen Epoche und im Frühmittelalter“

Vortrag mit Prof. Dr. Christian Witschel, Heidelberger Zentrum Kulturelles Erbe (HCCH) der Universität Heidelberg

 

 

Die Vortragsreihe „Happy History – Sinsheimer Geschichte in Häppchen“ lädt zum nächsten Eintauchen in die Geschichte Sinsheims und des Kraichgaus ins Stadtmuseum Sinsheim ein. Am Donnerstag, den 13. Februar wird Prof. Dr. Christian Witschel die Geschichte der Region um Sinsheim während der römischen Epoche, d.h. in der Zeit vom 1. bis zum 3. Jahrhunderts. n. Chr. beleuchten. Damals war das Gebiet ein Teil der Stadtgemeinde der Neckarsueben, deren Hauptort sich in Lopodunum, dem heutigen Ladenburg, befand. Mit dem ‚Limesfall‘ um die Mitte des 3. Jahrhunderts änderten sich die Verhältnisse, da nun die Alamannen die dominierende Größe in der Region waren. Einen weiteren wichtigen Einschnitt gab es in der Zeit um 500, als die Alamannia in das Frankenreich eingegliedert wurde. Die nachfolgenden Jahrhunderte sind aus regionalgeschichtlicher Perspektive extrem quellenarm, bevor mit den Urkunden des Klosters Lorsch im 8. Jahrhundert wieder eine dichtere Überlieferung einsetzt, der auch Sinsheim seine Ersterwähnung zum Jahr 770 verdankt. Prof. Dr. Witschel folgt den Spuren und zeigt ein lebendiges Bild der römischen Epoche in und um Sinsheim.

 

13.02.2020, 19.30 Uhr im Bürgersaal, Stadtmuseum Sinsheim

Eintritt zur Vortragsreihe ist frei!

 

Bildnachweis: Stadtmuseum Sinsheim, Detail der Replik der Steinsfurter Juppitergigantensäule

Die faszinierende Welt der Bodentiere“

 

Schutz der Artenvielfalt im Boden

 

Am Freitag, 27. März um 19 Uhr / Bildervortrag von Gerhard Dittes in Untergrombach / Eintritt frei

 

Bruchsal-Untergrombach (tam). „Der Boden unserer Wälder, Wiesen, Felder und Gärten ist ein Lebensraum mit einer großen Artenfülle“, sagt Gerhard Dittes, begeisterter Naturfotograf und Vorsitzender des BUND Bretten. Und er fügt hinzu: „Diese Lebensgemeinschaft ist ein perfekter ‚Recyclingbetrieb‘, der Pflanzenabfälle in fruchtbaren Humus verwandelt.“ Können sich doch Gartenbesitzer dank Regenwürmern, Tausendfüßlern oder Winzlingen wie Milben und Springschwänzen über reiche Ernten freuen, die dank eines humusreichen Bodens zu erzielen sind.

 

Mit zahlreichen faszinierenden Makroaufnahmen ist Dittes am Freitag, 27. März, um 19 Uhr in Untergrombach zu Gast. Auf Einladung des örtlichen Vereins für Umwelt- und Naturschutz spricht der Artenkenner in der Verwaltungsstelle (Schulstraße 4) über die faszinierende und zugleich verborgene Welt der Bodentiere. Bei seiner Bilderreise zeigt Dittes auch die ökologischen Zusammenhänge zum Schutz von Biodiversität und Bodenfruchtbarkeit auf. Der Eintritt zum Vortrag ist frei, eine freiwillige Spende erwünscht.

 

 

Fotos: Gerhard Dittes

Am Samstag, 7. März, in Untergrombach

 

Schmucke Weidenzweige für Ostern

Bruchsal-Untergrombach (tam). Weidenäste als dekorativer Schmuck für das Osterfest – am Samstag, den 7. März, sind die auffallenden schlanken Zweige mit ihrer gelben und rötlichen Rinde in Untergrombach erhältlich. Im Rahmen seiner jährlichen Pflegeaktion an den Kopfweiden am Grombach bietet der örtliche Verein für Umwelt- und Naturschutz das Schnittgut, das sich bestens zum Bündeln und Ausschmücken eignet, gegen eine Spende an.

Hintergrund der Aktion ist vor allem die ökologische Bedeutung dieser Gehölze, die erst durch regelmäßigen Rückschnitt ihre charakteristische Form sowie ihre Funktion als Lebensraum für Insekten und Kleintiere erhalten. Früher von Korbmachern und Bauern häufig genutzt und weit verbreitet, ist dieser Baumtypus ansonsten längst aus der heimischen Landschaft verschwunden. Erst im vergangenen Jahrzehnt hat die Weide jedoch eine allmähliche Renaissance erlebt, nicht zuletzt dank vielfältiger Einsatzmöglichkeit auch bei der naturnahen Gestaltung von Spielplätzen und in Kindergärten.

Erhältlich sind die Weidenzweige, so lange der Vorrat reicht, in der Zeit zwischen 14.30 und 16 Uhr bei der Auffahrt zur Autobahnbrücke zwischen Untergrombach und Büchenau (auf Untergrombacher Seite). Bei Dauerregen entfällt die Aktion.

 

 

FOTOS: Konanz.