Vorverkauf hat begonnen

 

Giora Feidman kommt im Oktober nach Bruchsal

 

Jazzclub Bruchsal und Stadt Bruchsal haben weltweit bekannten Klarinettisten eingeladen

Bruchsal. Der Grandseigneur der Klezmer-Musik kommt nach Bruchsal. Auf Einladung des Bruchsaler Jazzclubs spielt Giora Feidman mit seinen „Klezmer for Peace“ am Donnerstag, 22. Oktober, ab 20 Uhr im Rechbergsaal des Bürgerzentrums. Die Stadt Bruchsal bezieht das Konzert mit in ihr Gedenken an die Deportation der jüdischen Bevölkerung vor 80 Jahren ein. Der Vorverkauf hat begonnen, Karten zum Preis von 39 Euro – mit Ermäßigungen (19 Euro) für Schüler, Studierende, Freiwilligendienstleistende sowie Empfänger von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch – sind erhältlich bei den Buchhandlungen Braunbarth, Majewski und Wolf, der Touristinformation Bruchsal, Am Alten Schloss 22, Tel. 07251/ 5059461, bei der Ticket-Hotline Tel. 01805 / 700 733 sowie im Internet unter www.reservix.de. Weitere Informationen zum Konzert unter www.jazzclub-bruchsal.de.

Mit seinem Sextett sorgt Feidman für Gänsehaut-Momente. „Klezmer for Peace“ ist ein Projekt mit klarer Botschaft. Der berühmte Klarinettist schart Musiker aus der Türkei und Israel um sich und überwindet mit diesem muslimisch-jüdischen Ensemble die Grenzen von Nationalitäten und Religionen. In der Kommunikation der sechs Musiker untereinander entwickelt sich ein Verständnis für die instrumentalen Welten der Anderen, eine Verbindung der unterschiedlichen Kulturen – mit der Botschaft von Einheit und Frieden durch Musik. Als überzeugter „Botschafter der Versöhnung“ ist Feidman auch Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes sowie des Internationalen Brückepreises für Völkerverständigung und engagiert sich stetig für die jüdisch-deutsche Aussöhnung.

Bruchsaler Volksliedfreunde organisieren sich

 

Liedersingen für weitere drei Jahre gesichert

 

Die Begeisterung für das gemeinsame Volksliedersingen in Bruchsal hält an. Im Oktober 2019 reichten die Sitzplätze im Ehrenbergsaal erneut nicht aus, die eigens gedruckten Liederhefte stoßen nach wie vor auf großes Interesse. Jetzt hat der musikalische Leiter, Professor Johann Beichel, einen Freundeskreis der Volksliedbegeisterten ins Leben gerufen, der ohne Mitgliedsbeiträge und ohne jede Verpflichtung beim Aufstöbern interessanter Volkslieder und bei deren Auswahl für das offene Singen mithelfen soll. Auch werden die Teilnehmer im Freundeskreis bei Terminabstimmungen einbezogen. Sie bekommen auf Antrag vorab das jeweils neue Liederheft zugeschickt und helfen mit, weitere Volksliedfreunde in den Verteiler des Freundeskreises aufzunehmen. Interessierte können sich direkt melden unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Unterstützt wird das alljährliche Volksliedersingen am Sonntag, 18. Oktober 2020 wieder um18 Uhr von Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick, vom Kulturamt der Stadt, namentlich von Thomas Adam. Veranstaltet wird es 2020 erneut vom Förderverein des Rotary Clubs Bruchsal-Schönborn und seinen Vorsitzenden Andreas Hahn und Matthias Redecker. Große Hilfen kommen für die Pflege der musikalischen Traditionen auch vom Bankhaus und von der Stiftung der Volksbank Bruchsal-Bretten, von der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg sowie vom dm-Drogeriemarkt. Eintrittsspenden und die Aufstockungen aller vorgenannten Unterstützer gehen mit mehreren tausend Euro in diesem Jahr an die Gemeindepsychiatrie für seelisch Leidende und psychisch erkrankte Menschen.

 

Bronzeplakette für Burg Steinsberg in Sinsheim-Weiler

Zur Erinnerung an die private Förderung


Von links nach rechts: Carmen Theilmann (Geschäftsführerin Toto-Lotto Regionaldirektion Nord-West), Tobias Schutz (Dezernent), Jörg Albrecht (Oberbürgermeister), Heinz Frenz, (Förderverein der Burg Steinsberg), Helen Heberer (Kuratorin), Andreas Falz (Ortskurator), Manfred Wiedl (Ortsvorsteher), Ulrich Landwehr (Dezernent)

Für die Mauerwerkssanierung des Bergfrieds der Burg Steinsberg stellte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) vor zwei Jahren dank der Lotterie GlücksSpirale 100.000 Euro zur Verfügung. Bei einem Pressetermin vor Ort übergab Helen Heberer, Ortskuratorin Mannheim der DSD, gemeinsam mit Carmen Theilmann von Lotto Baden-Württemberg an Oberbürgermeister Jörg Albrecht eine Bronzetafel mit dem Hinweis „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“. Durch die Plakette soll das Engagement der privaten Förderer der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) und der Rentenlotterie von Lotto auch nach Abschluss der Maßnahmen an vorbildlichen Projekten in Erinnerung bleiben und zu weiterer Unterstützung motivieren.

Mit der Förderung durch die GlücksSpirale soll nach außen sichtbar werden, wohin die Mittel der Rentenlotterie über die Deutsche Stiftung Denkmalschutz fließen“, betonte Carmen Theilmann, beim erneuten Besuch der Burganlage. „Die GlücksSpirale-Mittel machen es den Stiftungen möglich, wertvolle Kulturdenkmale zu sichern und vor dem Verfall zu retten“, unterstrich die Lotto-Chefin.

Beinahe wie ein Sechser im Lotto war damals die Zuwendung der Glückspirale und ein enorm wichtiger Beitrag, um eine der bedeutendsten Burganalagen Baden-Württembergs zu erhalten“, dankte Oberbürgermeister Jörg Albrecht. Nachdem die Stadt Sinsheim die Burg Steinsberg in Sinsheim-Weiler 1972 gekauft hat, waren erste Instandsetzungsarbeiten erfolgt. „Starke Schäden am Burgfried haben die umfangreiche Sanierung erforderlich gemacht und Fugenauswaschungen, Absandungen und Mauerwerksausbrüche galt es zu sanieren“, erläuterte der Architekt Thomas Halder.

Nicht nur in den Bergfried hat die Stadt Sinsheim in den letzten 5-6 Jahren investiert. Die Wehrmauer wurde für die Besucher zugänglich gemacht, das Restaurant grundlegend saniert. Aktuell werden die Wege in der Burg neu gepflastert. In den nächsten Jahren wird das Umfeld beispielsweise der Spielplatz der Burg Steinsberg neu konzipiert.

Ortsvorsteher Manfred Wiedl und Heinz Frenz vom Förderverein dankten allen Beteiligten für ihr Engagement in Bezug auf die Burg Steinsberg. „Sie sei zwischenzeitlich wieder zu einem Schmuckstück geworden,“ waren sich beide einig.

Das Ordnungsamt informiert:

Vollsperrung der Neulandstraße im Bereich der Einmündung zur Gutenbergstraße zum Bau eines Kreisverkehrsplatzes



Vollsperrung der Neulandstraße im Bereich der Einmündung zur Gutenbergstraße zum Bau eines Kreisverkehrsplatzes



Zum Bau eines Kreisverkehrsplatzes im Bereich der Einmündung zur Gutenbergstraße wird die Neulandstraße über die Dauer der Maßnahme (6-8 Monate) punktuell gesperrt.

Zum geplanten Beginn am 11.02.2020 sind umfassende Beschilderungsmaßnahmen für die Umleitungsstrecken notwendig.

Die beigefügte Grafik gibt eine Übersicht über die geänderten, nach Fahrtrichtung aufgeteilten Bedarfsumleitungsstrecken für den Autobahnverkehr.

Die innerörtliche Umleitung für den Ziel- und Quellverkehr der Neulandstraße erfolgt in beiden Richtungen über die Dietmar-Hopp-Straße und Schwarzwaldstraße (L550).

Eine Informationsveranstaltung für interessierte Bürger findet am 10.02.2020 von 18:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Sinsheim statt.

Das Ordnungsamt bittet um Beachtung und Verständnis.

 





 

Oberbürgermeisterwahl am 2. Februar 2020

– Gehen Sie wählen und seien Sie so aktiv mit dabei !

 

 

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger Sinsheims,

 

am kommenden Sonntag findet die Oberbürgermeisterwahl in der Stadt Sinsheim statt.

Sie entscheiden dabei über den Vorsitz im Gemeinderat und die Leitung der Verwaltung für die kommenden acht Jahre.

Wählen gehen – das heißt ganz persönlich und aktiv an den Entscheidungsprozessen in Ihrer Stadt mitzuwirken. Eine möglichst hohe Wahlbeteiligung ist in diesem Zusammenhang ein sehr positives Signal aus der Bevölkerung und zeigt auch Ihr Interesse an einem der wichtigsten demokratischen Grundrechte – dem Wahlrecht.

Nutzen Sie diese Gelegenheit und gehen Sie wählen !

Wir freuen uns, Sie in einem unserer 28 Wahllokale, die am Sonntag durchgehend von 8 bis 18 Uhr für Sie geöffnet sind, zu begrüßen.

 

gez. Marco Fulgner,

Stellvertretender Vorsitzender des Gemeindewahlausschusses

 

Naturnahes Kleinod am Ursenbach

Stadt und Naturschutzverbände informieren über Amphibienschutz

 

Bild (Stadt Sinsheim): Beim Pressetermin am Ursenbach informierten Stadt und Naturschutzverbände über lebensschützende Maßnahmen

Zwischen Ende Februar und April kommt es in regnerischen Nächten über 8 °C bei Hoffenheim zu einem selten gewordenen Naturschauspiel: Hunderte von schwarz-gelb gefleckten, feucht glänzenden Salamanderweibchen wandern aus dem Buchenmischwald zum Ursenbach, um dort im seichten Wasser ihre Larven abzulegen.

Die große Salamanderpopulation am Ursenbach ist durch den Autoverkehr gefährdet. Jedes Jahr werden Dutzende Tiere überfahren. Beim Pressetermin vor Ort informierten die Aktiven von BUND und NABU, Vertreter der unteren Naturschutzbehörde und Mitarbeiter der Stadt Sinsheim über Schutzmaßnahmen.

In den feuchten Nächten im Übergang von Winter zu Frühling ist es nötig, die Straße am Ursenbach zwischen Daisbach und Hoffenheim zu sperren. Freiwillige stellen und kontrollieren in dieser Zeit die nächtlichen Sperren. Eine Maßnahme, die bedauerlicherweise immer wieder umgangen wird. Nicht selten werden die Blockaden von Autofahrern beiseite geräumt – zum Leidwesen der wandernden Salamander, die den Fahrzeugen zum Opfer fallen.

Oberbürgermeister Jörg Albrecht und Ortsvorsteher Karlheinz Hess appellierten vor Ort an die Vernunft der Bevölkerung. „Es ist uns als Stadt enorm wichtig, solche Schutzmaßnahmen zu unterstützen und weiterzuentwickeln“, so Jörg Albrecht. „Ich bin froh und dankbar, dass es engagierte, aktive Menschen in BUND und NABU gibt, die sich so umfangreich für den Artenschutz einsetzen.“

Der Feuersalamander ist mit einer Körpergröße von 14 bis 20 Zentimetern unser größter Lurch und hat in Deutschland sein Hauptverbreitungsgebiet. Deshalb gehört er zu den Arten, für die Deutschland eine besondere Verantwortung trägt. Eine weitere lebensschützende Maßnahme ist das neue Laichbiotop am Ursenbach, das die Stadt Sinsheim geschaffen hat. Noch ist es kahl rund um den Teich, doch schon in wenigen Wochen wird es grün sein auf der Wiese. Das Biotop ist idyllisch in der Nähe des Grillplatzes gelegen. „So bringen wir die Natur den Leuten ganz aktiv näher“, so Anja Hoffmann vom NABU. Naturnahe Kleinode zu schaffen und zu erhalten ist auch der Stadt ein wichtiges Anliegen. Der Teich am Ursenbach ist nur das erste von mehreren bereits geplanten städtischen Projekten, stellte Oberbürgermeister Jörg Albrecht in Aussicht.

Am 26. Februar findet um 19:00 Uhr im Clubhaus Daisbach eine Info-Veranstaltung zum Feuersalamander statt.

Zwischen Kraichgau und Karibik

Autorenlesung mit Peter Wanner

 

Am 31. Januar 2020 erweckt Peter Wanner im Bürgersaal des Stadtmuseums Sinsheim eine Geschichte zum Leben, die sich zwischen dem Kraichgau und der Karibik zugetragen hat und entführt die Zuhörer in die Zeit kolonialer Expansionsbestrebungen. Eine Reise- und Lebensgeschichte, die 1846 niedergeschrieben wurde. Sie handelt von Johann August Engelhardt, einem Metzger und Plantagenbesitzer. Als Seemann bereist er die Karibik, als Matrose auf einem Kriegsschiff leistet er seinen Dienst für die englische Krone, im südamerikanischen Guyana lässt er Sklaven für sich arbeiten. Bei seiner Rückkehr nach Berwangen brachte er die Lebenswelt seines kleinen Kraichgaudorfes aus dem Gleichgewicht.

Schon bevor das Deutsche Reich Ende des 19. Jahrhunderts eigene Kolonien in Übersee gründete suchten viele Menschen ihr Glück in der Ferne. Die Lebensgeschichte des Johann August Engelhardt ist eine von vielen, die heute ein Bild davon zeichnen, wie die europäischen Nationalstaaten in den Kolonien durch Unterdrückung und Ausbeutung zu Reichtum kamen. Peter Wanner wird in seiner lebendigen Lesung das größte Abenteuer des Kraichgauers nacherzählen.

 

Autorenlesung – Freitag, 31. Januar 2020 – 19:00 Uhr – Bürgersaal, Stadtmuseum Sinsheim

Veranstalter: Stadtmuseum Sinsheim und Buchhandlung Doll

Eintritt: Vorverkauf 6,00 € / Abendkasse 7,00 €

Vorverkauf Buchhandlung Doll und Bücherland sowie der Tourist-Info im Alten Rathaus.

Programm der Heimattage Baden-Württemberg 2020 in Sinsheim vorgestellt

 

Staatsrätin Gisela Erler: In Zeiten der Globalisierung vergewissern sich Menschen ihrer Herkunft und Zugehörigkeit

 

Die Aufgabe der Heimattage Baden-Württemberg ist aktueller denn je. Denn unsere Gesellschaft ist nicht statisch. Nach wie vor gibt es Zuwanderung von Menschen, die von Migration und Heimatverlust betroffen sind. Und auch die Zahl derer, die jedes Jahr freiwillig als Neubürgerinnen und Neubürger aus anderen Ländern oder europäischen Nachbarstaaten nach Baden-Württemberg kommen, ist höher denn je“, so Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung Gisela Erler am Donnerstag (16. Januar 2020) in Sinsheim im Rahmen der Programmvorstellung der Heimattage Baden-Württemberg 2020. „Sinsheim feiert in diesem Jahr sein 1250-jähriges Stadtjubiläum. Dieses Jubiläum gibt auch Anlass zur Frage, was eine Stadtgemeinschaft über solch einen langen Zeitraum zusammenhält. Denn je wichtiger die Globalisierung wird, desto stärker wird auch das Bedürfnis der Menschen, sich ihrer eigenen Herkunft und Zugehörigkeit zu vergewissern.“

 

Die Große Kreisstadt Sinsheim ist – nach Ladenburg 1998 – die zweite Kommune im Rhein-Neckar-Kreis, die die Heimattage Baden-Württemberg ausrichtet. „Die Heimattage Baden-Württemberg sind eine einmalige Chance für unsere Stadt, sich zu präsentieren und die Schönheit des Kraichgaus und die lebens- und liebenswerte Atmosphäre Sinsheims überregional bekanntzumachen. Sinsheim lebt von und mit seinen aktiven Bürgern. In Vereinen, Organisationen, im Ehrenamt, in Kirchen, Schulen und Kindergärten werden Zusammenhalt und Gemeinschaftssinn erlebbar. Das spiegelt sich auch im Programm der Heimattage wider. Dank des gelungenen Miteinanders war es möglich, mehr als 300 Veranstaltungen auf die Beine zu stellen. Das erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit und großem Stolz. Ich freue mich auf ein spannendes, abwechslungsreiches und denkwürdiges Jahr, in dem sich Sinsheim von seiner besten Seite zeigen darf“, so Sinsheims Oberbürgermeister Jörg Albrecht.

 

Daran anknüpfend betonte die Regierungspräsidentin und Vorsitzende des Landesausschusses für Heimatpflege Sylvia M. Felder: „Es freut mich besonders, dass Sinsheim als Heimattagestadt 2020 aus einem derart großen Reservoir engagierter Bürgerinnen und Bürger, Vereinen und Organisationen schöpfen kann. Dies ist die beste Voraussetzung, um Heimat hier vor Ort für ein ganzes Jahr lebendig und erfahrbar zu machen. Denn jeder trägt auf seine Weise Heimat in sich. Heimat schließt dabei nicht aus, sondern ein. Sie ist bunt und vielfältig, vertraut und doch immer wieder neu, schafft Geborgenheit, ist identitätsstiftend und zeitlebens eine verlässliche Größe.“

 

Die vier Themenschwerpunkte des Festjahres bringen die vielfältigen Facetten des Heimatbegriffs zum Ausdruck: Leben, Moderne, Geschichte und Kultur. Sinsheim blickt im Jahr der Heimattage Baden-Württemberg zurück auf 1250 Jahre Geschichte. Die Stiftskirche auf dem Michaelsberg und die Burg Steinsberg sind weithin sichtbare Wahrzeichen und Zeugen der bewegten Vergangenheit. Die Begegnung von Historie und Moderne prägt die Stadt und findet ihren Ausdruck in der Veranstaltungsvielfalt im Heimattagejahr.

 

Den Auftakt macht der traditionelle Neujahrsempfang mit Ehrungsabend am 18. Januar, der erstmals in der komplett sanierten Dr.-Sieber-Halle stattfindet. In seiner Neujahrsansprache wird Oberbürgermeister Jörg Albrecht die Ereignisse des zurückliegenden Jahres Revue passieren lassen und einen Ausblick auf die Herausforderungen des Heimattagejahrs 2020 geben. Am 19. Januar gewährt der Tag der offenen Tür in der Dr.-Sieber-Halle dann allen Interessierten einen Einblick in die moderne Veranstaltungsstätte. Vielfältige, lebendige, erlebnisreiche Heimat – das ist die Dr.-Sieber-Halle.

 

Die großen Landesfeste sind traditioneller Bestandteil der Heimattage Baden-Württemberg. Beim Baden-Württemberg Tag am 23. und 24. Mai präsentiert sich das moderne Baden-Württemberg in der Stadt. Sinsheim selbst ist attraktiver Wirtschaftsstandort mit hervorragender Verkehrsanbindung und Sitz zahlreicher Unternehmen von klein bis groß und international agierend. Unternehmen, Dienstleister, Tourismusverbände und Vereine präsentieren sich und ihre Innovationen am Baden-Württemberg-Tag. An zahlreichen Pagodenzelten in der Innenstadt bietet sich ein umfangreiches Angebot mit unterhaltsamen Aktionen. Bereits ab Donnerstag, 21. Mai 2020 findet der 106. Sinsheimer Fohlenmarkt statt. Die Landesfesttage vom 11. bis zum 13. September rücken Brauchtum und Tradition in den Mittelpunkt. Zum Landesfestumzug am 13. September werden zahlreiche Gruppen aus ganz Baden-Württemberg erwartet. Auch das Sinsheimer Trachtenpaar Richard und Monika Spranz wird selbstverständlich teilnehmen und die Tracht präsentieren, die umfangreichen Nachforschungen zufolge früher in Sinsheim getragen wurde.

 

Die Lange Nacht der Heimat am 28. März, das Mundart-Festival „Baden-Württemberg schwätzt“ vom 19. bis zum 21. Juni und das Burgfest Burg Steinsberg am 05. und 06. Juli sind weitere Veranstaltungshighlights. Der Festakt zum 1250-jährigen Stadtjubiläum am 17. Juli, der gleichsam Auftakt zum Stadt- und Freiheitsfestwochenende ist, wartet mit einer für Sinsheim einmaligen Lichtshow auf dem Vorplatz der Dr.-Sieber-Halle auf. Bei der Verleihung des Landespreises für Heimatforschung am 19. November werden Bürgerinnen und Bürger des Landes Baden-Württemberg für ihre außergewöhnlichen Verdienste auf dem Gebiet der Heimatforschung gewürdigt.

 

Die Vorbereitung der Heimattage Baden-Württemberg war und ist ein großes Gemeinschaftsprojekt, an dessen Herausforderungen wir miteinander gewachsen sind. Wir freuen uns sehr über die Begeisterung der Sinsheimer Bürgerinnen und Bürger für die Heimattage. Vereine, Organisationen, zahlreiche Ehrenamtliche, Gruppen und Unternehmen leisten ihren Beitrag, um das vor uns liegende Jahr zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen“, so die Leiterin der Geschäftsstelle Heimattage in Sinsheim Ines Kern.

 

So unterschiedlich jede und jeder Einzelne Heimat definiert – Verbundenheit und Zugehörigkeit sind immer untrennbar mit dem Begriff verbunden. Sinsheim ist Heimat für Menschen unterschiedlichster Herkunft, aller Altersklassen und verschiedener Lebensentwürfe, die eine gelungene, fruchtbare und lebendige Gemeinschaft bilden. Die Heimattage Baden-Württemberg 2020 sind Ausdruck davon, und ich lade jede und jeden aufs Herzlichste ein, Sinsheim in all seiner Vielfalt kennenzulernen“, so Oberbürgermeister Jörg Albrecht.

 

Mehr Informationen zum Programm unter www.heimattage-sinsheim.de

 

Im Anhang finden Sie das Logo der Heimattage Baden-Württemberg 2020 in druckfähiger Version.

 

Das Staatsministerium wird zeitnah Fotos der Programmvorstellung im Internet unter www.baden-wuerttemberg.de/mediathek zum Download zur Verfügung stellen (Quellenangabe: Stadt Sinsheim)

 

Angehende Fachagrarwirte zu Gast in Sinsheim

Prüflinge nahmen baumpflegerische Maßnahmen vor

Bild (Stadt Sinsheim): Zusammen mit städtischen Mitarbeitern traf Oberbürgermeister Jörg Albrecht Schüler und Lehrer

Die angehenden Baumpfleger der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau in Heidelberg waren vom 16. bis zum 18. Januar im Rahmen ihrer Ausbildung wieder zu Gast in Sinsheim.

Die 25 jungen Frauen und Männer widmeten sich diesmal den Naturdenkmälern auf dem Sinsheimer Friedhof. An vorab von den Lehrern festgelegten Bäumen mussten die Auszubildenden zeigen, was sie hinsichtlich der Baumbiologie sowie der Kletter- und Schnitttechnik gelernt haben.

Mit einer umfangreichen Schadensdiagnose vom Boden aus legten die Schüler die individuell notwendige baumpflegerische Maßnahme fest. Diese Arbeiten wurden dann mittels Seilklettertechnik oder über die Hubarbeitsbühne unter Beobachtung der Lehrer ausgeführt.

Oberbürgermeister Jörg Albrecht überzeugte sich vor Ort persönlich vom Können der angehenden Baumfachleute, in deren Jahrgang auch ein Mitarbeiter der Stadt Sinsheim ausgebildet wurde. Die Stadt Sinsheim freut sich auch weiterhin auf die Kooperation mit der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau Heidelberg in verschiedenen Projekten.

Überwältigendes Interesse in der Bevölkerung

 

Tag der offenen Tür in der Dr.-Sieber-Halle und Eröffnung der Stadtbibliothek


Bild (Stadt Sinsheim): Oberbürgermeister Jörg Albrecht mit Abteilungsleiterin Petra Schüle und Bibliotheksleiterin Daniela Kemmet bei der Eröffnung der Stadtbibliothek


Bild (Stadt Sinsheim): Der ökumenische Gottesdienst bildete den Auftakt zum Tag der offenen Tür in der Dr.-Sieber-Halle

Mit einem ökumenischen Gottesdienst startete vergangenen Sonntag die Einweihung der Dr.-Sieber-Halle. Das Interesse an der komplett sanierten, neu eröffneten ehemaligen Stadthalle war überwältigend. Bis 17:00 Uhr strömten Tausende Besucher in die Halle, machten sich vor Ort selbst ein Bild von den neuen Räumlichkeiten und ließen sich von einem bunten Programm mitreißen.

Auf der Bühne wurde Unterhaltung non-stop geboten, von Zauberei des Zauberkünstlers und Mentalisten Uwe Hofstätter über Darbietungen der Showtanzgarde der Hilsbacher Katzen und des Tanzsportclubs Rot-Gold Sinsheim e.V. bis zu musikalischer Unterhaltung durch die Stadtkapelle Sinsheim und das Vokalensemble Sinsheim. Auch Oberbürgermeister Jörg Albrecht ließ es sich nicht nehmen, selbst zum Mikrofon zu greifen und gemeinsam mit Richard Spranz das Sinsheimer Heimattagelied zum Besten zu geben.

In feierlichem Rahmen übergab der Badische Gemeinde-Versicherungs-Verband der Freiwilligen Feuerwehr Sinsheim eine Spende in Höhe von 5.000 Euro. Oberbürgermeister Jörg Albrecht, Stadtbrandmeister Michael Hess und der Abteilungskommandant der Einsatzabteilung Sinsheim Stadt, Torsten von Hausen, nahmen von Prof. Edgar Bohn den symbolischen Scheck entgegen und dankten von Herzen.

Mit Beginn des neuen Jahres startet Sinsheim offiziell in die Heimattage Baden-Württemberg 2020. An einem Stand im Foyer erhielten die Besucher alle Informationen zu einem ganz besonderen Festjahr sowie das druckfrische Jahresprogramm. Außerdem wurde die Festschrift zum 1250-jährigen Stadtjubiläum erstmals nach dem Neujahrsempfang am Vorabend offiziell ausgegeben. Zur Neueröffnung ist daneben eine Baubroschüre zur Dr.-Sieber-Halle erhältlich, die die Besucher am Tag der offenen Tür ebenfalls erstmals in Händen halten durften.

Um 12:00 Uhr wurde die Stadtbibliothek in ihren neuen „alten“ Räumlichkeiten wiedereröffnet. Die Besucher erwartete ein Sektempfang, die Eröffnung der Wanderausstellung „Autoren aus Baden-Württemberg und ihre Bücher“, Pantomime Pablo, Kinderschminken, ein Orimoto-Workshop, Spiel und Spaß mit Ozobot & Co., ein Kalligraphie-Workshop mit Bärbel Schulz und die Lesung „Feminine Facetten“ mit Yvonne Weber und Bärbel Schulz.