Erinnerungsstücke und Raritäten aus der Geschichte des MGV „Frauenlob“ 1880 Treschklingen

Ausstellung im Foyer des Rathauses Bad Rappenau vom 24.01.2020 bis 31.03.2020

 

Erst zum 125-jährigen Jubiläum im Jahre 1993 entdeckten Vereins- und Heimatforscher, dass der Verein seine Gründungsgeschichte neu schreiben kann. Die Gründung musste vor der Fahnenweihe 1880 geschehen sein. Während des Ersten Weltkrieges von 1914-1918 wurden alle Unterlagen als Verlust gemeldet. Nur die 110 Jahre alte Fahne, ein beidseitiges rotes Seidentuch mit dem Wappen der Familie von Gemmingen mit der Schrift: „Gestiftet von Freunden des Vereins im Juli 1880“, und eine eichenlaubbekränzte Lyra blieb dem Verein erhalten.

 

Im evangelischen Protokollbuch der Kirchengemeinde vom 16. Juli 1837 wurde Folgendes festgehalten: „….das auch ältere, schon confirmierte Söhne und Töchter zu dem Gesangverein kommen…“

Schon zu früherer Zeit bestand also ein gemischter Chor, der vermutlich vom Lehrer Christoph Metzger gegründet wurde. Metzger war von 1835-1837 in Treschklingen tätig (nachzulesen in der Festschrift 125 Jahre Gesangverein Frauenlob e. V. Treschklingen).

Ca. 121 Erinnerungsstücke können Sie in dieser Ausstellung bewundern. Unter anderem Bilder aus den Jahren ab 1960, Urkunden, Gravurtafeln, Ehrenteller, Fahnen…. und auch die rote Seidenfahne von 1880.

Die Ausstellung wird am Freitag, dem 24.01.2020, um 18 Uhr eröffnet. Sie ist bis 31.03.2020 zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen:

Montag – Mittwoch: 8 – 16 Uhr
Donnerstag: 8 – 18 Uhr
Freitag: 8 – 12 Uhr
Samstag: 9 – 12 Uhr

Neujahrsempfang der Stadt Kraichtal
Neues Jahr in der Mehrzweckhalle Menzingen stimmungsvoll in Empfang genommen


BU: Das Neue Jahr wurde in der Mehrzweckhalle Menzingen stimmungsvoll in Empfang genommen. 

Kraichtal (sn). Nachhaltigkeit! Vor rund 313 Jahren gebrauchte ein sächsischer Förster diesen Begriff zum ersten Mal, um einen nachhaltigen Umgang mit dem Wald einzufordern. Auch am Sonntag, 12. Januar, drehte sich beim Neujahrsempfang der Stadt Kraichtal (fast) alles um den Begriff „Nachhaltigkeit“. Bürgermeister Ulrich Hintermayer hatte seine Ansprache, die traditionell mit einer Bildpräsentation untermauert wird, unter eben dieses Motto gestellt: „Die Frage, in wie weit wir uns als Privatpersonen mit einem bewussten Konsum und einem ressourcenschonenden Verhalten tagtäglich für den Schutz der nächsten Generationen einsetzen, obliegt jedem einzelnen von uns.

Ich möchte ganz sicher nicht mit dem erhobenen Zeigefinger auf Sie einwirken oder Sie gar zu etwas zwingen. Vielmehr möchte ich den heutigen Neujahrsempfang dazu nutzen, um Ihnen zu verdeutlichen, dass auch der öffentliche Dienst selbst mit einem nachhaltigen Handeln mit gutem Beispiel voran gehen kann.“ Anhand fünf kommunaler Projekte zeigte das Stadtoberhaupt beispielhaft auf, wie die Stadt - im Kleinen wie im Großen – ihrer gesellschaftlichen und ökologischen Verantwortung nachkommt. Mit der aktuell laufenden Bewerbung der Stadt Kraichtal als sogenannte „fairtrade town“ (faire Kommune), der bereits im vergangenen Jahr erhaltenden Auszeichnung als „100 % Recyclingfreundliche Kommune“ und dem Großprojekt „Neubau Gemeinschaftsschule Kraichtal am Schulstandort Münzesheim“ soll Nachhaltigkeit kein vages Ziel bleiben, sondern bei der Stadt Kraichtal ganz konkret umgesetzt und gelebt werden.

Nachhaltigkeit kann leicht gelernt werden. Der Bürgermeister zitierte diesbezüglich das alte Sprichwort „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr!“. Es verweist uns darauf, dass es wichtig ist, früh mit bestimmten Werten und Grundlagen vertraut zu sein. „Die Kraichtaler Kindergärten und Schulen führen unsere Kinder auf spielerische und gleichzeitig handlungsorientierte Weise an eine nachhaltige Lebensweise heran“, hieß es in Hintermayers Neujahrsansprache. Weiter führte er aus: „Umso wichtiger ist es für uns als Schulträger, für die adäquaten Rahmenbedingen in den jeweiligen Einrichtungen zu sorgen. Ein „Meilenstein“ diesbezüglich war sicherlich im Jahr 2015 die Entscheidung des damaligen Gemeinderatsgremiums für den Neubau der Gemeinschaftsschule.“ Ebenfalls im Jahr 2015 haben sich Gemeinderat und Stadtverwaltung für die Errichtung eines zentralen Trinkwasserhochbehälters im Stadtteil Oberacker entschlossen.

Ziel dieses Bauprojekts ist es, die Versorgungssicherheit in puncto Trinkwasser nicht nur aufrecht zu erhalten, sondern stetig zu verbessern. Wesentlicher Bestandteil dabei ist die Verbindung der Stadtteile Gochsheim Münzesheim und Oberacker durch eine Ringleitung, um die Versorgungssicherheit zu erhöhen. „Auch im Umgang mit dem „Lebensmittel Nr. 1 – Trinkwasser“  müssen wir uns immer wieder ins Bewusstsein rufen, wie kostbar diese Ressource letztlich ist“, so Ulrich Hintermayer. Darüber hinaus stellt die Stadt Kraichtal beispielsweise mit der Umsetzung des interkommunalen LEADER-Wanderwege-Projekts Kraichgau ihr Bestreben nachhaltigen Handels unter Beweis. Umso erfreulicher, dass sich der „neue alte Volkssport Wandern“ hervorragend mit einem schonenden Umgang mit Natur und Landschaft vereinbaren lässt. „Die Landschaft vor der eigenen Haustüre neu entdecken“ - dazu lud Ulrich Hintermayer alle Anwesenden zu zwei besonderen Wanderevents im Jahr 2020 ein: Am 29. März findet auf dem Rundwanderweg Gochsheim das sognannte „Bürgermeister-Wandern“ statt, während voraussichtlich im Mai schließlich die offizielle Einweihung der LEADER-Wanderwege Kraichgau – mit geführten Wanderungen auf den neu ausgeschilderten Wegstrecken – stattfindet.

Den Empfang nutzte der Bürgermeister nicht zuletzt auch dazu, um die Gäste auf das 1250. Jubiläumsjahr des Stadtteils Menzingen einzustimmen. Hierzu sprach Thomas Lehmann, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft „1250 Jahre Menzingen“, der unter anderem zum großen Festwochenende vom 23. bis 25. Mai einlud. Nach diesen vielen Informationen war es Zeit für eine kleine Stärkung: Für das leibliche Wohl der Gäste sorgten Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der Menzinger Vereine. Neben dem örtlichen Musikverein, unter der Leitung von Herbert Bromberg, ließ sich auch der Menzinger Chor „Salto Vocale“, unter der Leitung von Dagmar Appenzeller, eine musikalische Beteiligung nicht nehmen. Und so klang der Neujahrsempfang der Stadt Kraichtal mit gekonnter musikalischer Untermalung, einer köstlichen überdimensional großen Neujahrsbrezel, mit Jahreszahl 2020, von der Bäckerei Föckler aus Gochsheim, einem Gläschen Kraichtal-Secco, schmackhaftem Wein, leckeren Häppchen sowie guten Gesprächen aus.

 

Museumssaison 2020 in Kraichtal-Gochsheim beginnt

Zwei neue Wechselausstellungen im Museum im Graf-Eberstein-Schloss

Kraichtal (sn). Am Sonntag, 2. Februar, ist es wieder soweit: die drei Gochsheimer Museen - Museum im Graf-Eberstein-Schloss sowie Bäckerei- und Zuckerbäckermuseum - öffnen erstmals in diesem Jahr für Besucher ihre Pforten.

Ein besonderer Höhepunkt der Museumssaison 2020 sind die beiden neuen Wechselausstellungen im Graf-Eberstein-Schloss. Die diesjährige Sonderausstellung im ersten Stockwerk widmet sich einem der Kraichtaler Stadtteile: Menzingen. Der Ort blickt in diesem Jahr auf eine 1250-jährige Vergangenheit zurück.

Im Ebersteinsaal des Schlosses werden anlässlich des Jubiläums erstmals Funde aus der Wasserschlossruine gezeigt. Des Weiteren sind historische und aktuelle Ansichten ortsansässiger Künstler/-innen, sowie weitere ortsspezifische Stücke in der Wechselausstellung im Ebersteinsaal zu sehen.

Auch auf der Kunstebene, im zweiten Stock, wechselt ein Teil der Ausstellung. Eng verbunden mit Menzingen war auch der Theologe, Volkskundler und Maler Dr. Carl Krieger. Viele seiner Aquarelle zeigen den Ort und das imposante Wasserschloss. Die Landschafsbilder und einige seiner Schriften werden auf der Kunstebene präsentiert.

Komplettiert wird die Kunstebene mit einer großen Dauerausstellung von Werken des Karlsruher Künstlers Karl Hubbuch. Weiter lädt das Museum im Graf-Eberstein-Schloss dazu ein, die Regionalgeschichte (u. a. Archäologie, Ritterschaft, Bügeleisen) kennenzulernen.

Unweit vom Schloss befinden sich die mit viel Liebe zum Detail eingerichteten Bäckereimuseen, welche mit ausgefallenen Guss- und Backformen sowie einem historischen Backofen ebenfalls Interessantes für die ganze Familie beheimaten.

Öffnungszeiten & Gruppenangebote

Die Kraichtaler Museen haben in den Monaten Februar bis einschließlich November, immer sonntags, jeweils von 13 bis 18 Uhr, geöffnet. Die Stadt Kraichtal freut sich auf Ihren Besuch.

Eintrittspreise für die Museen in Kraichtal-Gochsheim
- Museumssaison 2020 -

 

Eintrittspreise Schloss:

Eintrittspreise

Bäckerei- und Zuckerbäckermuseum:

Eintrittspreise

Kombikarte

(Schloss & Bäckerei- und Zuckerbäckermuseum):

Erwachsene

3,00 €

3,00 €

5,00 €

Ermäßigte (Schwerbehinderte, Rentner, Senioren, Kinder von 6 bis 12 Jahren)

2,00 €

2,00 €

3,00 €

Familien

6,00 €

6,00 €

10,00 €

Freier Eintritt mit dem Oberrheinischen Museumspass und dem Landesfamilienpass.

 

Apropos Besuch: Gruppen- und Themenführungen sowie Schulklassenführungen und Kindergeburtstage sind auf Anfrage generell an allen sieben Tagen der Woche buchbar bei der

Stadt Kraichtal

Sachgebiet Steuerung & Marketing

Telefon 07250 7744

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Mehr über unser komplettes Führungsangebot erfahren Sie unter

www.kraichtal.de Kultur und Tourismus Museen & Gruppen- und Themenführungen sowie unter www.kraichtaler.com

Bald sind wieder die Frösche los

 

Untergrombacher Naturschützer suchen noch dringend Verstärkung

 

Seltene Bestände von Springfrosch und Gelbbauchunke in Untergrombach


Erdkröte (Aufnahme: Regine Carl)

Bruchsal-Untergrombach (tam). Noch sind die Nächte kalt und frostig, aber sobald eine mildere Witterung einsetzt, bedeutet dies wieder den Beginn der Amphibienwanderung in der Region.

Dann verlassen im Raum zwischen Grötzingen und Bruchsal zehntausende Frösche, Kröten, Molche und Unken ihr Winterquartier und machen sich auf den Weg zu ihren Sommerlebensräumen in den weitläufigen Wiesenflächen der Rheinebene.

Solche Witterungsverhältnisse bedeuten immer auch „Alarmbereitschaft“ bei den Naturschützern in Untergrombach:

Seit über dreißig Jahren betreut der örtliche Umweltverein den Abschnitt der Bundesstraße 3 Richtung Weingarten, der insbesondere durch große Vorkommen des seltenen Springfroschs von überregionaler Bedeutung ist.

Vor allem in den vergangenen Jahren haben sich zudem kleine Bestände der stark bedrohten Gelbbauchunke in Untergrombach ausgebildet.

Grasfrosch (Aufnahme: Regine Carl)

Für die Betreuung der Wanderung suchen die Untergrombacher Naturschützer dringend und jederzeit noch ehrenamtliche Helfer aus dem Raum Bruchsal, die bei den abendlichen Einsätzen für jeweils rund zwei Stunden mit anpacken.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, eine gründliche Einarbeitung ist selbstverständlich. Interessierte können sich melden unter Tel. 07257/1477 (Regine Carl) oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Kreuzkröte auf der Hand einer Amphibienhelferin (Aufnahme: Regine Carl)

unerhört. Neue Musik in Sinsheim

Das Vokalensemble Sinsheim bringt im Auftrag des „Netzwerks Neue Musik Baden-Württemberg“ und von „Musik der Jahrhunderte“ mit Sitz in Stuttgart die Preisträgerkomposition (Sonderpreis) der ad libitum Ausschreibung von 2018/219 zur Uraufführung.


Das 23-minütige Stück trägt den Titel SINSHOME, oder: Die größte Kraft. In der Dr.-Sieber-Halle, Sinsheim, beginnt das Konzert am 26.01.2020 um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.


Erzählt wird die Geschichte der Transformation der Stadt Sinsheim zu SINSHOME, einer Stadt, die eine avantgardistische Vorreiterrolle beim Übergang zu einer „einzelligen“ Gesellschaft übernommen hat, in der alle KVs, alle körperlichen Versammlungen als überholt gelten.


Absurderweise übernimmt ausgerechnet ein Chor als Erster und in der Folge am heftigsten die Auflösung aller körperlichen Versammlungen. Er selbst erzählt wie es anfing, wie er propagierend durch noch-Sinsheim ging, wie nach und nach alle (die Gewerbetreibenden, die Vereine, die Todkranken, die Metaphysiker, etc.) sich in ihre produktiven Zellen zurückzogen und letztlich auch der Chor sich in Einzelne aufzulösen gewusst hat.


In einem visuellen Teil werden dabei Bilder und Szenen aus Sinsheim gezeigt, die bereits im Mai 2019 vor Ort gedreht wurden. Das Konzertprogramm wird durch weitere kurze Kompositionen der neuen Musik ergänzt.


Ausführende: Vokalensemble Sinsheim, Ensemble KLANK, Instrumentalsolisten, Schlagzeugensemble der Musikschule Sinsheim (Ltg. Jörg Burgstahler), Schüler*innen des Wilhelmi-Gymnasiums Sinsheim und der Kammerchor des Hartmanni-Gymnasiums Eppingen (Ltg. Timo Ducati). Die Leitung liegt bei Erwin Schaffer.



 

Lesung mit Peter Oehler

 

Des wollt’e noch sage!“

 

Heitere Mundart beim Förderverein Deutsches Musikautomaten-Museum am 2. Februar

 


Peter Oehler liest am 2. Februar beim Förderverein des Deutschen Musikautomaten-Museums im Bruchsaler Schloss. Foto: Privat.

Bruchsal (tam). Der bekannte Bruchsaler Heimatdichter Peter Oehler ist am 2. Februar zu Gast beim Förderverein Deutsches Musikautomaten-Museum im Schloss Bruchsal.

Er hat wieder „noochgedenkt unn nogschriwwe“, und unter dem Titel „Des wollt’e noch sage!“ bringt er ein gerüttelt Maß seiner Einsichten mit zur Lesung.

Oehlers Themen sind so vielseitig wie eh und je: Er sammelt seine Alltagserfahrungen, für die er seit seiner Pensionierung noch mehr Zeit findet, fängt an zu reimen und legt beim Verseschmieden großen Wert auf seine „Muddersproch“.

Peter Oehlers Lesung findet statt am Sonntag, 2. Februar um 11 Uhr.

Eingeladen zu dem Vortrag in der Historischen Wirtschaft im 2. Obergeschoss des Bruchsaler Barockschlosses sind neben den Mitgliedern, die freien Eintritt erhalten, auch interessierte Gäste.

Für Nicht-Mitglieder wird der reguläre Schlosseintritt in Höhe von 8 Euro erhoben, die Veranstaltung selbst ist unentgeltlich.

 

 

1250 Jahre Kraichgau: Vortragsreihe und Ausstellungseröffnung im Stadtmuseum Sinsheim

 
Bildnachweis: Stadtmuseum Sinsheim

1250 Jahre Kraichgau. Vielfalt in Geschichte und Gegenwart

„In pago Creichgouue“ – mit diesem Eintrag im Codex des Klosters Lorsch, datiert auf den 11. Juni 769, wird vor 1250 Jahren erstmals eine Landschaft beim Namen genannt, die heute als „badische Toskana“ und als „Land der tausend Hügel“ bekannt ist. Seine Burgen und Schlösser, Fachwerkdörfer und Heimatmuseen, traditionsreichen Feste und Bräuche zeichnen den Kraichgau ebenso aus wie seine zentrale Lage inmitten wirtschaftlich starker Regionen und Großstädte. Sinsheim wurde schon in historischer Zeit als „Nabel des Kraichgaus“ bezeichnet und ist auch heute noch zentraler Ort inmitten einer bewegten Region.

Aus Anlass des Jubiläums ist eine Wanderausstellung entstanden, die wohl zum ersten Mal den Versuch unternimmt, in dieser Form die Vielfalt, Besonderheiten und historische Entwicklung des Kraichgaus zu dokumentieren. Insgesamt 27 Tafeln berichten von Adel und Burgen, von Landwirtschaft und Technologie, von Religion und Bevölkerungswandel.

Das Sinsheimer Stadtmuseum ist ab dem 18. Januar 2020 Gastgeber dieser Wanderausstellung und illustriert sie zusätzlich mit eigenen Objekten und Leihgaben rund um die Sinsheimer Geschichte. Damit startet das Museum offiziell in die Heimattage Baden-Württemberg, die 2020 in Sinsheim zu Gast sind.

 

 

„Was ist der Kraichgau?“ Landschaft, Besiedlung, Grenzraum
Thomas Adam, Kulturreferent der Stadt Bruchsal

Ein Vortrag aus der Reihe „Happy History. Sinsheimer Geschichte in Häppchen“

Besucher dürfen sich an diesem Abend neben der Ausstellungseröffnung außerdem auf den Start der Vortragsreihe „Happy History. Sinsheimer Geschichte in Häppchen“ freuen. Passend zum Thema der anschließenden Ausstellungseröffnung geht Thomas Adam der Frage nach: „Was ist der Kraichgau?“

„Einfallstor und offener Durchgangsraum, Grenzregion und Schmelztiegel, Vakuum, Zankapfel, Schlachtfeld – eine Gegend, zu der untrennbar das Trennende gehört, eine ‚Landschaft dazwischen‘, oft genug zwischen allen Stühlen.“ Mit diesen Worten beschreibt der Referent und Autor das eigentlich Charakteristische jener Landschaft, die das Thema seines Buches ist. Der Vortrag bietet somit die perfekte Einstimmung auf die anschließende Ausstellungseröffnung.

 

 

Vortrag – Freitag, 17. Januar 2020 – 19:30 Uhr – Bürgersaal Stadtmuseum Sinsheim

Vernissage der Ausstellung: im Anschluss an den Vortrag

Eintritt frei

 

Vom 18. Januar bis zum 23. Februar 2020 ist die Ausstellung im Stadtmuseum Sinsheim zu den regulären Eintrittspreisen zu besichtigen.

Eintrittspreis: Erwachsene 3 € / Kinder, Ermäßigte 1 €

 

Ab dem 11. Januar 2020 hat das Stadtmuseum außerdem erweiterte Öffnungszeiten:

Mo-Fr 10-17 Uhr

Sa 9-13 Uhr

So 11-17

Sinsheim startet ins Heimattage-Jahr!

Bild (Stadt Sinsheim): Sinsheim startet in ein buntes Jahr voller Highlihgts

Erst wenige Tage alt, verspricht das Jahr 2020 für Sinsheim ein ganz besonderes zu werden.

 

Als Ausrichterin der Heimattage Baden-Württemberg wird die Stadt mit allen Stadtteilen zum Ausrichtungsort für über 300 Veranstaltungen aus den Bereichen Kultur, Geschichte, Moderne und Leben. Das offizielle Jahresprogrammheft wird am 16. Januar vorgestellt. Dieses ist dann ab dem Neujahrsempfang, dem offiziellen Auftakt der Heimattage, für alle Bürger kostenfrei in den städtischen Einrichtungen erhältlich.

 

Doch schon vor der offiziellen Präsentation finden erste Heimattage-Veranstaltungen statt. Bereits am Montag, 13. Januar 2020 wird die Sinsheimer freischaffende Künstlerin Nikky Wirth „Das kleine Bunte“, eine Ausstellung mit kleinformatigen Kuriositäten und bizarren Bildwelten, um 18:30 Uhr im Rathaus Foyer eröffnen.

 

Auch das Stadtmuseum Sinsheim startet bereits am 17. Januar mit seiner Vortragsreihe „Happy History“ in das Heimattagejahr. Nach dem Vortrag von Thomas Adam, Kulturreferent der Stadt Bruchsal, wird die Ausstellung „1250 Jahre Kraichgau“ eröffnet.

 

Highlights in diesem Jahr werden unter anderem der Baden-Württemberg-Tag im Mai und der Landesfestumzug im September sein.

 

Bereits heute kann ein Blick in den offiziellen Veranstaltungskalender unter www.heimttage-sinsheim.de geworfen werden. Dort finden sich auch alle Infos rund um die Heimattage. Bei Fragen steht aber auch die Geschäftsstelle Heimattage unter 07261/404-383 und -384 zur Verfügung.

 

Man darf sich auf ein spannendes Jahr mit vielen Überraschungen freuen!

„Reichtum ist Risiko“

Theateraufführungen im Januar

Bild: Mitglieder der Theatergruppe der ev. Kirchengemeinde (Foto: Uwe Grün)

Die Theatergruppe der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Rappenau präsentiert in diesem Jahr eine Kriminalkomödie in drei Akten von Sabine Schüffelchen. Die Aufführengen finden wie immer im Martin-Luther-Haus, Kirchplatz 3, in Bad Rappenau statt. Karten kosten 9 Euro für Erwachsene und 7 Euro für Schüler und Studenten, Karten gibt es nur an der Abendkasse. Der Erlös wird wie immer für einen guten Zweck gespendet.

Zum Inhalt: Sir Peter hat geheiratet und das scheint nicht jedem auf Windermere Castle zu gefallen. Denn kaum von der Hochzeitsreise zurückgekehrt, gerät sein Leben in größte Gefahr. Hofft die frisch angetraute Gattin auf ein schnelles Erbe? Oder hat ein anderes Mitglied des Hauses die Finger im Spiel? Jane Oliver, die eigens angereist ist, um den Neuvermählten zu gratulieren, sieht sich unversehens wieder in der Rolle der Ermittlerin und pfuscht Inspektor Simmons einmal mehr kräftig ins Handwerk.

Aufführungstermine:

Premiere: Fr. 10.01.2020  19.30 Uhr

Weitere Termine

Sa.          11.01.2020          17.00 Uhr

Fr.          17.01.2020          19.30 Uhr

Sa.          18.01.2020          19.30 Uhr

Fr.          24.01.2020          19.30 Uhr

Sa.          25.01.2020          19.30 Uhr

Anna Carewe & Oli Bott Duo: Zeitreisen

Cello meets Vibraphone – Classic meets Jazz

Sonntag, 19.01.2020, 17:00 Uhr, Wasserschloss Bad Rappenau

 

Mit Cello und Vibraphon auf einer Zeitreise von Alter Musik bis Neuer Musik mit Ausflügen zu Jazz und Improvisationen. Erleben Sie Kompositionen von Ortiz, Bach, Vivaldi, Grieg, Satie, Ellington und Piazzolla, gespielt von Anna Carewe, Violoncello und Oli Bott, Vibraphon.

Anna Carewe und Oli Bott spielen Musik ohne Grenzen: Ernste Musik, unterhaltende Musik, alte Musik, neue Musik, Kompositionen & Improvisationen. Sie lassen die Grenzen zwischen den Genres und Epochen verschwinden und verführen das Publikum, neue Klänge zu genießen und bekannte Klänge neu zu erfahren.

Das Duo spielte schon auf Festivals wie dem Beethovenfest Bonn und dem Musikfest Stuttgart und in Konzerthäusern wie der Philharmonie Berlin und Concertgebouw Amsterdam. 2019 veröffentlichten sie Ihre erste CD "Timescapes" bei GLM Music.

Die englische Cellistin Anna Carewe erlangte im Alter von 16 Jahren in ihrer Heimat erstmals landesweite Aufmerksamkeit, als sie Preisträgerin des BBC-Wettbewerbs "Young Musician of the Year" wurde. Im selben Jahr spielte sie Elgars Cellokonzert in der Londoner Royal Festival Hall, machte erste Aufnahmen für den Hessischen Rundfunk und begann ihr Studium an der Royal Academy of Music in London. Nach ihrem Abschluss mit Auszeichnung im Alter von 20 Jahren ging Anna nach Berlin, um ihr Studium an der Hochschule der Künste und anschließend als Stipendiatin der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker fortzusetzen. Als Solocellistin des Ensemble Oriol (jetzt Kammerakademie Potsdam) wurde Anna eine bekannte Figur in der Berliner Musikszene.
Mit Gruppen wie dem Manon Quartett Berlin, dem Berlin Oboe Quartet, dem Musical- und Cabaret-Trio Panama Hat Trick oder im Duo mit dem Pianisten Philip Mayers war Anna zu Gast bei mehreren internationalen Festivals. Sie hat für die BBC und ABC (Australien) sowie für Rundfunkstationen in ganz Deutschland aufgenommen und mehrere CD-Produktionen als Kammermusikerin unter eigenem Namen erstellt.
Das Sheridan Ensemble, das Anna im Jahr 2007 gegründet hat, präsentiert innovative Konzertprogramme, die Musik aus unterschiedlichsten Epochen und Genres auf der Konzertbühne vereinen und war zu Gast auf vielen internationalen Bühnen und Festivals.

Oli Bott studierte Vibraphon und Komposition am Berklee College of Music in Boston und schloss mit 'summa cum laude' ab. Seitdem ist er freischaffender Musiker in Berlin, bekam mehrere Stipendien des Berliner Senats und Kompositionsaufträge für sein eigenes Jazzorchester, war Sieger bei internationalen Wettbewerben wie dem NDR-Musikpreis für Jazzdirigenten, 1. Preis Leipziger Improvisationswettbewerb, Europ Jazz Contest und Wayne Shorter Award, USA.
Oli Bott spielte auf vielen verschiedenen Festivals. Seine wichtigsten Projekte sind die Deutsch-Rumänische Weltmusik Band ZMEI3, sein Soloprogramm und die Arbeit mit Anna Carewe und dem Sheridan Ensemble (genreübergreifendes Ensemble von Barock und Klassik bis Jazz, Rock und Improvisation).
Seit 2016 hat er einen Lehrauftrag Vibraphon an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus und gibt Improvisation-Workshops für das Education-Programm der Berliner Philharmoniker und die Landesmusikakademie Berlin.

Kartenvorverkauf:

Karten für das Konzert mit dem Duo Anna Carewe und Oli Bott am Sonntag, dem 19.01.2020 um 17:00 Uhr im Dachgeschoss des Wasserschlosses kosten 15 Euro im Vorverkauf und 17 Euro an der Abendkasse.

 

Vorverkaufsstellen:

Bürgerbüro im Rathaus Bad Rappenau, Kirchplatz 4, Tel.: 07264/922-321

Gästeinfo im Foyer des RappSoDie, Salinenstr. 37, Tel.: 07264/922-393

Online-Ticket-Verkauf: https://tivents.de/veranstalter/kulturamt-bad-rappenau

Hotline am Veranstaltungstag: 01590 41 53057