Neujahrsempfang ausgebucht

Dr.-Sieber-Halle steht allen Interessierten am 19. Januar 2020 offen

Für den Neujahrsempfang der Stadt Sinsheim am 18. Januar 2020 sind keine Karten mehr erhältlich, die Veranstaltung ist restlos ausgebucht.

Interessierte Bürger haben die Möglichkeit, die neue Dr.-Sieber-Halle am Tag der offenen Tür am Sonntag, den 19. Januar 2020 zu besichtigen. Der Tag der offenen Tür wird um 10:30 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst beginnen. Im Anschluss erwartet die Besucher ein buntes Programm.

Nach ihrem Umzug wird auch die Stadtbibliothek in ihren neuen „alten“ Räumen in der ehemaligen Stadthalle wiedereröffnet. Am Tag der offenen Tür wartet ab 12:00 Uhr ein vielfältiges Programm auf Jung und Alt: Die Eröffnung der Wanderausstellung „Autoren aus Baden-Württemberg und ihre Bücher“, Pantomime Pablo, Kinderschminken, ein Orimoto-Workshop, Spiel und Spaß mit Ozobot & Co., ein Kalligraphie-Workshop mit Bärbel Schulz und die Lesung „Feminine Facetten“ mit Yvonne Weber und Bärbel Schulz.

Für Speisen und Getränke ist in der Dr.-Sieber-Halle gesorgt.

Sonntag, 26. Januar 2020, 14 Uhr

Musik nach Feierabend. Musikautomaten in Gaststätten und Tanzsälen

Moderne Musik und populäre Schlager waren bei den Besuchern von Gaststätten und Tanzsälen lange vor dem Betrieb der Musikboxen gefragt.

Um 1920 waren Jazz und Charleston die aktuellen Tänze, die meist von einem Klavierspieler, einem Schlagzeuger und einem Saxophonspieler dargeboten wurden.

Diese Entwicklung nimmt die Musikautomaten-Industrie auf und produziert Orchestrien, wie das „Sinfonie Jazz“ der Leipziger Firma Ludwig Hupfeld.

Ausgehend von diesem Gerät, das in der historischen Wirtschaft des Deutschen Musikautomaten-Museums in Bruchsal steht, stellt Frau Kira Kokoska die Musikautomaten in Gaststätten und Tanzsälen vor.

Die musikalische Erinnerungstour präsentiert Melodien der 1920er bis 1970er Jahre und findet am Sonntag, 26. Januar 2020, um 14 Uhr im Deutschen Musikautomaten-Museum im Schloss Bruchsal statt. Der Eintritt entspricht dem Museumseintritt und beträgt acht Euro, ermäßigt vier Euro zuzüglich zwei Euro Führungsgebühr.

 

Bildunterschrift: Detail Tanzorchestrion Arburo, um 1930, © Deutsches Musikautomaten-Museum, Schloss Bruchsal

Sonntag, 9. Februar, 14 Uhr

Zeigt her eure Flöten! - Der Hofmusiker des Fürstbischofs auf der Suche nach neuen Flötentönen

 

Mit dem Flötisten Jean la Flute aus der Hofkapelle des Fürstbischofs geht es im Deutschen Musikautomaten-Museum an diesem Sonntag auf die Suche nach den schönsten Flötentönen.

Der Hofmusiker wundert sich sehr über die Vielfalt der Flötentöne der mechanischen Musikinstrumente. Etwas eifersüchtig wittert er in den „tönenden Zauberkästen“ eine Konkurrenz für sich. Aber er sieht durchaus auch die Bereicherung des musikalischen Lebens im Schloss.

Besonders angetan hat es ihm der mechanische Flötenspieler. Er vergleicht sein eigenes musikalisches Können mit dem des künstlichen Musikers. Ein durchaus spannender Vergleich! Der spannende Rundgang zur Vielfalt der Flötentöne ist für die ganze Familie geeignet.

Kinder können sogar ihre Blockflöte mitbringen und gemeinsam mit Jean la Flute ein kleines Stück einstudieren. Die Kostümführung findet im Deutschen Musikautomat-Museum um 14 Uhr statt. Der Eintritt entspricht dem Museumseintritt und beträgt acht Euro, ermäßigt vier Euro, zuzüglich drei Euro Führungsgebühr.

Bildunterschrift: Der Flötist (re) gemeinsam mit dem Flötenspieler (li), Foto: © Deutsches Musikautomaten-Museum

Ehrenamt im Heimattage-Jahr

Erfreulich große Resonanz

 

 

Bild (Stadt Sinsheim): Unter anderem für Messe- und Infostände werden viele helfende Hände im Jahr 2020 gebraucht.

Auf erfreulich große Resonanz stieß der Informationsabend für interessierte Helfer bei den Heimattagen Baden-Württemberg 2020. Rund 50 gespannte Bürger sind der Einladung der Geschäftsstelle Heimattage am vergangen Dienstag in den Sitzungssaal des Rathauses gefolgt.

Im Verlauf des Treffens stellte Ines Kern, die die Geschäftsstelle Heimattage leitet, die verschiedenen Mitwirkungsbereiche im Rahmen der Heimattage vor. Ob an Messe- und Infoständen, für Tagungen bzw. Empfänge, für Aktionsbühnen, als Fahrdienste und im generellen Helfermanagement werden Freiwillige dringend benötigt. Die Einsatzbereiche sind sehr vielfältig und jeder kann sich in individuell gewünschtem Umfang einbringen.
„Insbesondere bei den Großveranstaltungen wie dem Baden-Württemberg-Tag im Mai oder den Landfesttagen im September sowie bei den weiteren Highlights, zum Beispiel der Langen Nacht der Heimat oder dem Mundartfestival, wird Unterstützung benötigt“, gab Ines Kern einen Ausblick auf die konkreten Termine im nächsten Jahr.

 

Die Anwesenden konnten direkt vor Ort ihre Interessensbekundung mit den Wunscheinsatzgebieten ausfüllen und abgeben. Noch am selben Abend wurden über 20 Helfer registriert. Selbstverständlich sind weitere Interessierte herzlich willkommen, da es weiterhin Bedarf gibt.

 

Ab Januar wird die Geschäftsstelle Heimattage konkret in Kontakt mit den gemeldeten Ehrenamtlichen treten und den jeweiligen Einsatzbedarf besprechen.

Jeder Helfer erhält neben dem exklusiven Blick hinter die Heimattage ein grünes Poloshirt des Teams der Heimattage, eine Tagespauschale sowie eine Überraschung. „Und am Ende des Jahres wird gefeiert. Dann gibt es zum Abschluss ein großes Helferfest“, freute sich Ines Kern.

 

Ansprechpartnerin für das Team Heimattage ist Frau Mayer.

Sie ist erreichbar unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter 07261/404-383. Sie erteilt Auskünfte und beantwortet alle Fragen rund um das Thema Ehrenamt. Weitere Informationen sind auch unter www.heimattage-sinsheim.de unter der Rubrik „Mitmachen“ zu finden.

 

Großzügiges Symbol für das Ehrenamt

GEBHARDT Fördertechnik übergibt Gabelstapler an Feuerwehr Sinsheim

 

Bild (Stadt Sinsheim): Geschäftsführer Marco Gebhardt und Fritz Gebhardt, Oberbürgermeister Jörg Albrecht, Dezernatsleiter Ulrich Landwehr und Stadtbrandmeister Michael Hess mit dem neuen Gabelstapler

Der alte Gabelstapler der Feuerwehr Sinsheim hatte ausgedient. Nur noch behelfsmäßig habe er sich reparieren lassen, so Stadtbrandmeister Michael Hess. Ein nicht hinnehmbarer Zustand, das war auch Oberbürgermeister Jörg Albrecht sofort klar.

Dank einer großzügigen Spende der Firma GEBHARDT Fördertechnik erhielt die Freiwillige Feuerwehr Sinsheim nun einen neuen Stapler, der eigens feuerwehrrot lackiert wurde.

„Einmal mehr unterstützt die Firma GEBHARDT neben ihrem Engagement als Sponsor der Heimattage 2020 die Stadt Sinsheim. Die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr ist ein großes Symbol der Wertschätzung für das Ehrenamt. Wir sind sehr dankbar!“, betonte Oberbürgermeister Jörg Albrecht vor Ort bei der Übergabe. Michael Hess und Dezernatsleiter Ulrich Landwehr schlossen sich dem Dank von ganzem Herzen an.

“Wir freuen uns sehr, die Stadt Sinsheim und vor allem die Freiwillige Feuerwehr unterstützen zu können. Hier wird Wichtiges geleistet und wir werden auch weiterhin unsere Mitarbeiter, welche Mitglieder der Feuerwehren sind, zu den Einsätzen freistellen.“ so Fritz Gebhardt.

Alles, was dem neusten Zugang im Feuerwehrfuhrpark jetzt noch fehlt, ist das Blaulicht. Aber auch das wird noch nachgerüstet, verrät Michael Hess.

Weihnachten für Barcs

Nikolaus-Aktion für 545 strahlende Kinder

 

Bild (Hochmuth/Riedlberger). Gruppenbild der Déak Férénc Schule Barcs

Frank Hochmuth und Michael Riedlberger, Vorsitzende des Freundeskreises Barcs transportierten am vergangenen Wochenende 545 Weihnachtspäckchen in die ungarische Partnerstadt Barcs. Die Päckchen, die von Sinsheimer Kindern liebevoll gepackt wurden, konnten am Nikolaustag direkt an Barcser Schüler übergeben werden. Die Kinder verschiedener Grundschulen, der Arany János Àltalános Iskola (Partnerschule der Theodor-Heuss- Schule), der Deák Ferenc Àltalános Iskola in Barcs, Vizvár und Bolhó sowie der Szivárvány Egymi Schule freuten sich riesig über die Sinsheimer Päckchen. Die Kinder überraschten die „deutschen Nikoläuse“ mit Weihnachtsliedern, einem Lichtertanz, Folkloretänzen sowie einem Schuhplattler.

Bild (Hochmuth/Riedlberger): Päckchen im Transporter

Freude sah man in den Augen der ungarischen Kinder, als sie die Päckchen öffneten und die Spielsachen, Kleidungsstücke, Buntstifte und Süßigkeiten darin entdeckten.

Den Sinsheimer Spenderinnen und Spendern, besonders den Schülerinnen und Schülern aller beteiligten Schulen und Kindergartengruppen sei herzlich gedankt für ihr Engagement und ihre liebevoll gepackten Geschenke, um bedürftigen Kindern in Barcs eine Weihnachtsfreude zu bescheren. Besonders viel Mühe hatten sich die Jugendlichen der Mobilen Jugendarbeit in Sinsheim mit Laura Olbert gegeben: Sie hatten die Päckchen bemalt und beklebt.

Auch im nächsten Jahr wird der Freundeskreis die Weihnachts-Hilfsaktion für Kinder wieder durchführen. Die nächste Hilfsaktion, die Kleidersammlung für Barcs findet wieder ab Januar 2020 statt. Die Sammeltermine werden in der Presse bekanntgeben.

Der Freundeskreis Barcs bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfern, sowie bei allen Interessierten und für die Städtepartnerschaft engagierten Bürgerinnen und Bürgern und wünscht allen eine besinnliche Adventszeit, ein fröhliches Weihnachtsfest und ein Gutes Neues Jahr!

Fragen werden gerne beantwortet von den beiden Vorsitzenden Frank Hochmuth (Tel.0172 / 6227869) und Michael Riedlberger (Tel.0157 / 75749833) oder Gaby Kovar (Stadtverwaltung Tel.07261 / 404-123).

In der Peterskirche am zweiten Weihnachtsfeiertag

 

Weihnachtliche Klänge

 

Bruchsaler Museums-Drehorgler spielen im barocken Gotteshaus

Bruchsal (tam). Immer wieder – und oft für karitative Zwecke – beweisen sie mit ihren Konzerten, wie viel Potenzial eigentlich in ihren oft als „Leierkasten“ verkannten Instrumenten steckt. Am zweiten Weihnachtsfeiertag, Donnerstag, 26. Dezember, lassen die „Bruchsaler Museums-Drehorgler“ ihre Musik in der barocken Peterskirche erklingen. In der Zeit von 14 bis 17 Uhr spielen Heinz Ott, Bruno Thomas und Karlheinz Mayer weihnachtliche und geistliche Lieder. Und sie stellen dabei natürlich, einmal mehr, ihre Vielseitigkeit und die ihrer Instrumente unter Beweis. Freiwillige Spenden kommen sozialen Zwecken zugute.

 

Fotos: Martin Heintzen

Eine neue Lautsprecheranlage für die Aussegnungshalle in Menzingen

Seit 41 Jahren kümmern sich die „Wassertumfreunde Menzingen“ um das Gelände des ehemaligen Wasserhochbehälters in Menzingen. Im Jahre 1978 richteten diese die zerfallenen Zugangstreppen und Wege her und retteten den Wasserturm vor dem Verfall, indem sie ihn mit einem Dach versahen. Jährlich werden die Holzzäune gestrichen, Bäume und Sträucher zurückgeschnitten und so der Blick auf das Dorf und die Kraichgaulandschaft erhalten.

Seit dieser Zeit wird jährlich Ende Juli das Wasserturmfest um diesen Aussichtspunkt gefeiert. Aus kleinen Anfängen hat sich dieses Event im Laufe der Zeit zu einem gern besuchten und erfolgreichen Treffen der Gäste aus dem Dorf und den umliegenden Stadtteilen entwickelt.

Von Anfang an wurde der Festerlös für gemeinnützige Aufgaben gespendet, etwa für die Erhaltung des Festgeländes, und an Einrichtungen wie die Lebenshilfe Bruchsal, Kindergärten, ein Kinderkrankenhaus, die Grundschule Menzingen, Spielplätze, das Altersheim in Münzesheim, die Gemeinschaftschule Münzesheim und vieles mehr.

Dies alles berichteten Vorsitzende Susanne Schäfer und Kassenverwalterin Anke Brückel während ihres Treffens mit Bürgermeister Hintermayer im Rathaus Münzesheim. Grund des Besuchs war die Übergabe einer Spende von 6000 Euro als Zuschuss für die Installation einer neuen Lautsprecheranlage in der Aussegnungshalle Menzingen anlässlich des 1250 jährigen Jubiläums des Stadtteils. Mit dieser Zuwendung hat das gesamte Spendenaufkommen der Feste die Summe von 55 000 Euro überschritten.

Bürgermeister Hintermayer freute sich über den Besuch und die finanzielle Zuwendung. Mit dem Betrag von 6000 Euro können 60% der Kosten einer modernen Lautsprecheranlage finanziert werden. Deshalb sei er sicher, die Zustimmung des Gemeinderats für eine Ausführung dieser Maßnahme im Jahre 2020 zu erhalten. Er dankte den beiden Vertreterinnen der „Arbeitsgemeinschaft der Wasserturmfreunde Menzingen“ und wünschte den Mitgliedern weiterhin Freude und Erfolg bei ihrem Engagement.

Leuchtende Kinderaugen

Spielplatz in Hoffenheim eingeweiht

 

Bild (Stadt Sinsheim): Wetterfest eingepackt tanzten die Kinder freudig um die neue Spielkombination

„Waldbodenfüße mögen blätterweiche Wege“, so klang es bei der Einweihung des Spielplatzes in der Ahornstraße in Hoffenheim. Und blätterweiche Wege gab es zu Genüge: Bei herbstlicher Witterung erkletterten Kinder des städtischen und des evangelischen Kindergartens Hoffenheim die neuen Geräte, erkundeten das Spielhaus, schaukelten und rutschten. „Dafür gibt`s ja Matschhosen“, so die Kindergärtnerinnen gelassen.

Rund 35.000 Euro hat die Sanierung gekostet. Die neuen Geräte, gefertigt aus Robinie und Eiche aus heimischen Wäldern, sind künstlerische, handgefertigte Unikate der Firma Künstlerische Holzgestaltung F&M aus Freisen. Weicher Fallschutz sorgt für Sicherheit. Eine Sitzgruppe wird noch hinzukommen.

 

Bild (Stadt Sinsheim): Oberbürgermeister Jörg Albrecht und Ortsvorsteher Karlheinz Hess mit Amtsleiter Bernd Kippenhan und städtischen Mitarbeitern bei der Spielplatzeinweihung in Hoffenheim

„Es ist mir immer eine besondere Freude, das Ergebnis guter Arbeit an leuchtenden Kinderaugen ablesen zu können“, sagte Oberbürgermeister Jörg Albrecht. Die Freude war Oberbürgermeister Jörg Albrecht, Ortsvorsteher Karlheinz Hess und den anwesenden städtischen Mitarbeitern deutlich anzusehen, als die Kinder zum „Waldbodenfüße“-Lied um die neue Spielkombination mit Hängebrücke tanzten. Oberbürgermeister und Ortsvorsteher bedankten sich herzlich bei den Kindern und bei allen Projektbeteiligten, die die Spielplatzsanierung realisiert haben.

 

Glühweinzauber mit der Glitzermarie

 

Stadtführung durch die weihnachtlich geschmückte Innenstadt

 

 

Zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit wird Stadtführerin Monika Möhring am 3. Adventssonntag wie in den vergangenen Jahren eine Führung durch die weihnachtlich geschmückte Innenstadt anbieten.

Im Kostüm der Glitzermarie lädt sie alle ein, mit ihr durch die Straßen und Gassen zu den historischen Plätzen und Gebäuden der Innenstadt zu gehen.

Dabei wird sie aus dem Leben der einstigen Bürgerinnen und Bürger erzählen und Begebenheiten aus der Vergangenheit wiederaufleben lassen. Die Führung endet nach einer Stunde am Glühweinstand in der Bahnhofstraße, wo man sich aufwärmen und austauschen kann.

Monika Möhring freut sich auf einen besinnlichen Rundgang und bittet die Interessierten, sich am Sonntag, 15. Dezember 2019, um 16.00 Uhr vor dem Stadtmuseum in der Hauptstr. 92 zu versammeln.

Die Teilnahmegebühr beträgt 4 €, für den Glühwein fallen zusätzlich 2,50 € an. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstalter ist der Verein Sinsheimer Geschichte e.V