Kreisarchive schicken Ausstellung durch vier Landkreise

 

Der Vielfalt einer Landschaft auf der Spur

Terminplan füllt sich rasch / Großformatige Bilder machen Präsentation sehenswert

 

 

Fotos: Besucher der Wanderausstellung „1250 Jahre Kraichgau – Vielfalt in Geschichte und Gegenwart“. - Aufnahme: Markus Purkart, Medienzentrum Heidelberg

„In pago Creichgouue“ – mit diesem Eintrag im Codex des Klosters Lorsch wurde vor 1250 Jahren erstmals eine Landschaft beim Namen genannt, die heute als „badische Toskana“ und als „Land der tausend Hügel“ bekannt ist. Seine Burgen und Schlösser, Fachwerkdörfer und Heimatmuseen, traditionsreichen Feste und Bräuche zeichnen den Kraichgau ebenso aus wie seine zentrale Lage inmitten wirtschaftlich starker Regionen und Großstädte.

Aus Anlass des Jubiläums ist eine Wanderausstellung entstanden, die auf 26 großformatigen Tafeln den Versuch unternimmt, die Vielfalt, Besonderheiten und historische Entwicklung des Kraichgaus zu dokumentieren. Was in dieser Form wohl erstmalig geschieht: Hat sich doch diese Landschaft seit jeher durch historisch bedingte Grenzen von Ländern, Regierungsbezirken und Kreisen immer recht kleinteilig dargeboten. „Diese Kleinteiligkeit hat lange Zeit den Blick auf das Ganze womöglich etwas verstellt“, sagt der Bruchsaler Kraichgau-Kenner Thomas Adam, der die Ausstellung konzipiert und auch die Texte beigesteuert hat. „Umso wichtiger ist es heute, gerade aus Anlass des Jubiläums, den Kraichgau als Raum im Großen zu verstehen.“

Gemeinsam getragen wird das Projekt deshalb durch die Kreisarchive Karlsruhe, Heilbronn, Enzkreis und Rhein-Neckar-Kreis, die auch jeweils den Verleih und die Terminplanung in ihren Sprengeln übernehmen. Heimatvereine, Gemeinden und Institutionen in den vier Kreisen können sich an das jeweils zuständige Archiv wenden und die Ausstellung, die durch ihre Gestaltung auch für kleinere Räumlichkeiten geeignet ist, kostenfrei anfordern. Erste Stationen hatte die Wanderausstellung bereits in Bruchsal, Odenheim und Knittlingen, im Dezember 2019 ist sie in Heidelberg und Gemmingen zu sehen, Sinsheim wird im Jahr der Heimattage ab Januar 2020 Gastgeber der Präsentation sein. Und der weitere Terminplan für die Wanderausstellung füllt sich derzeit rasch.

„Wir können uns über eine starke Nachfrage freuen“, sagt Kreisarchiv Bernd Breitkopf vom Landratsamt Karlsruhe, der schon bislang zahlreiche erfolgreiche Wanderausstellungen in ähnlicher Weise auf die Reise geschickt hat. „Vor allem durch zahlreiche großformatige Bilder ist die Präsentation gerade optisch sehr sehenswert.“ Berichtet wird auf den einzelnen Ausstellungstafeln von Adel und Burgen, von Landwirtschaft und Technologie, von Religion und Bevölkerungswandel. Auch zahlreiche bekannte Kraichgauer Persönlichkeiten und Sehenswürdigkeiten werden vorgestellt.

 

Bislang feststehende Stationen der Ausstellung „1250 Jahre Kraichgau“

 

Bis 13. Dezember 2019: Heidelberg, Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis

7. Januar bis 25. Februar 2020: Gemmingen, Neues Rathaus und Haus am Rathausplatz (Evangelische Heimstiftung)

17. Januar bis 23. Februar 2020: Sinsheim, Stadtmuseum

3. Februar bis 3. März 2020 Bretten, Foyer des Rathauses

5. März bis 15. April: 2020 Pforzheim, Landratsamt Enzkreis

19. April bis 3. Mai 2020: Keltern-Ellmendingen, Alte Kelter

5. Mai bis 9. Juni 2020: Neulingen-Nußbaum, Heimatmuseum

12. bis 26. Juni 2020: Mühlacker, Rathaus

26. Juni bis 10. August 2020: Karlsruhe, Landratsamt

21. August bis 14. September 2020: Sulzfeld, Bürgerhaus

5. Oktober bis 29. November 2020: Kämpfelbach-Ersingen, Heimatmuseum im Bürgerhaus

1. Dezember 2020 bis 31. Januar 2021: Neulingen-Bauschlott, Schloss

Januar/Februar 2021: Bad Rappenau, Foyer des Rathauses

3. Februar bis 3. März 2021: Wilferdingen, Neues Rathaus

 

 

Rappenau on Ice – Eislaufen in der Stadtmitte

12.12.2019 – 06.01.2020 in der Innenstadt vor dem Rathaus Bad Rappenau

 

Erstmals hat die Stadt Bad Rappenau für ihre Einwohner und Gäste eine Kunsteisbahn vom 12.12.2019 bis zum Ende der Weihnachtsferien am 06.01.2020 organisiert. Die Nutzung ist kostenlos; das Ausleihen von Schlittschuhen kostet 3 €. Zu finden ist diese 1. Rappenauer Kunsteisbahn in der Innenstadt vor dem Rathaus.

Die Kunsteisbahn mit einer Größe von 10 x 20 Metern kommt nagelneu aus der Produktion direkt nach Bad Rappenau und ermöglicht es rund 40 Personen gleichzeitig, hier bequem ihre Runden zu drehen.

Sehr positiv ist, dass das Klima nicht belastet wird, da die Eisbahn aus Polyethylen besteht und sie bei jeder Temperatur befahren werden kann. Sie verursacht keine Emissionen und auch keine Energiekosten. Das synthetische Eis bietet ein realistisches Eislauf-Erlebnis und verspricht Eislauf-Vergnügen für Groß und Klein.

 

Schlittschuhe in den Größen 25 bis 47 können zum Preis von 3 Euro ausgeliehen werden, ebenso die Eislauflernhilfen für Kinder. Aber auch mit den eigenen „normalen“ Schlittschuhen kann hier jeder passionierte Eisläufer mal wieder seine Kunststücke üben.

 

Rund um das Eislaufen gibt es ein kunterbuntes Rahmenprogramm. Los geht es mit der Eröffnung der Eisbahn am Donnerstagnachmittag, dem 12.12.2019 mit zwei Eiskunstläuferinnen des Mannheimer ERC und einer spannenden Eis-Choreografie.

Freitags präsentiert das Modehaus Bauer eine Modenschau mit kuscheliger Wintermode.

Am Samstag, den 14.12. gibt es ein Showtraining der Heilbronner Falken mit anschließender Autogrammstunde.

 

Jeden Samstag zwischen 11 und 13 Uhr können sich Kinder mit dem Schlittschuhlaufen vertraut machen und mit Unterstützung einer Eisprinzessin erste Übungen auf dem Kunsteis wagen.

 

Weiter geht es mit den Nachwuchsspielern des Heilbronner EC am Sonntag, den 15.12.2019. Nach einem kurzen Showtraining kann man erfahren, wie ein Eishockeyspieler „ausgepolstert“ ist. Ganz mutige Kinder können danach mit den Kids-Trainern ein Lauflerntraining auf dem Eis absolvieren.

 

Das Friedenslichts aus Bethlehem wird am 16.12.2019 an alle, die es möchten bei einem kurzen Innehalten und Liedern der Cordials verteilt. Bitte hierzu eine Laterne mitbringen, damit das Licht erfolgreich nach Hause transportiert werden kann.

Es folgt eine Weinprobe der Genossenschaftskellerei Heilbronn „Wein und Eiswein“ mit kulinarischen Highlights am Freitag, 20.12.2019.

Am 2. Weihnachtstag laden Sie Jan Jankeje mit seinem Trio ein, in ein musikalisches Weihnachtswunderland einzutauchen mit bekannten Weihnachtsliedern wie „White Christmas“, „Let It Snow“, „Santa Claus is coming to town“ und „Jingle Bells". Erleben Sie die „Swinging Christmas“ mit drei wunderbaren Weihnachtsmännern.

 

Eine Eisdisco mit Hits aus den 80er Jahren am 28.12. und weitere Events runden das Programm „Rappenau on Ice“ ab.

 

Schulklassen können vormittags (nach Voranmeldung) ihre Runden drehen; Kindergeburtstage werden dieses Jahr „On Ice“ gefeiert.

 

An den Wochentagen können Rappenauer Firmen gerne das zwischenmenschliche Miteinander beim teambildenden Eislaufen ausprobieren.

 

Andrea Leiensetter und Michael Ortiz sorgen dafür, dass der kleine Hunger erst gar nicht aufkommt und der Glühweindurst gestillt werden kann.

 

Das genaue Programm und die genauen Zeitangaben finden Sie in der Tagespresse oder auf www.badrappenau.de oder unter www.rappenau-on-ice.de.

Fragen beantwortet Ihnen gerne das Kulturamt unter 07264 922 161, Anmeldungen zu Kindergeburtstagen, Firmen-Eislauf oder Fahrzeiten für Schulklassen können Sie gerne unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! vereinbaren.

 

Die Eislaufbahn ist ab Donnerstag, dem 12.12.2019 (ab 17 Uhr) bis zum 06.01.2020 wie folgt geöffnet:

Montags bis Donnerstags von 15 – 20 Uhr

Freitags von 15 – 23 Uhr

Samstags von 11 – 23 Uhr

Sonntags von 11 – 20 Uhr

Heiligabend von 11 – 15 Uhr

1. Weihnachtsfeiertag von 14 – 20 Uhr

2. Weihnachtsfeiertag von 15 – 20 Uhr

Silvester von 11 – 15 Uhr

Neujahr von 13 – 18 Uhr

Heilige Drei Könige von 11 – 20 Uhr

für Schulklassen, Kindergeburtstage, Firmenevents nach Vereinbarung.

 

Bäume pflanzen für die Zukunft

 

Dieses Motto wurde in den letzten Tagen bei der Burggartenschule in Oberöwisheim durch das Pflanzen von Obstbäumen fortgesetzt.

Am 28.11.2019 durfte jede Klasse zwei neue Bäumchen unter der fachkundigen Anleitung von Frau Filsinger von Kraichtal hilft e.V. auf dem Schulhof einpflanzen. Gespendet wurden die Apfel- und Birnbäume von der Stadt Kraichtal, der wir, sowie auch Frau Filsinger auf diesem Wege ganz herzlich danken möchten. Ganz besonders freute uns, dass sich unser Bürgermeister Herr Hintermayer, sowie Frau Frackenpohl die Zeit nahmen, mit unseren Schulkindern zusammen einige der Bäumchen zu pflanzen.

Die Burggartenschule setzt damit im Rahmen des Bildungsplans neben dem Einrichten eines Kräuter- und Gemüsegartens, ein weiteres Zeichen für eine nachhaltige Entwicklung im Sinne einer Befähigung zu einem verantwortungsvollen und wertschätzenden Umgang mit der Natur. Im Hinblick auf die klimatischen Veränderungen wird der Schutz der Natur immer lebensnotwendiger. Vor diesem Hintergrund übernimmt die Burggartenschule die wichtige Aufgabe, die für uns so lebensnotwenigen Prozesse in der Natur in den Blickpunkt zu rücken, sie für die Kinder erlebbar zu machen, sie für die Zusammenhänge zu sensibilisieren und sie somit mit Fähigkeiten und Fertigkeiten auszustatten, die sie für die Gestaltung einer lebenswerten Zukunft brauchen. In naher Zukunft sollen weitere Projekte zum Thema „Fairer Handel“ und Unterrichten außerhalb des Klassenzimmers folgen.

 

 

Am 26. Januar im Bürgerzentrum

 

Hochgelobte musikalische Sensibilität

 

BU: Die Pianistin Asli Kilic gastiert gemeinsam mit dem Mannheimer Stamitz-Orchester am 26. Januar im Bürgerzentrum. Foto: Ivo Kljuce

 

Beim 16. Neujahrskonzert brilliert Asli Kilic am Flügel / Vorverkauf läuft

 

Bruchsal (PM). Regelmäßig ist Asli Kilic als Solistin zu Gast bei Festivals, ihre beiden CD-Veröffentlichungen fanden großen Anklang bei der Fachpresse, internationale Tourneen sind Teil ihres künstlerischen Lebens. So gab sie 2018 in Mailand beim Klavierfestival „Piano City Milano“ einen fulminanten Klavierabend, was eine erneute Einladung für die Saison 2020 zur Folge hat. Nun ist die Pianistin gemeinsam mit dem Stamitz-Orchester Mannheim beim 16. Neujahrskonzert der Stadt Bruchsal zu Gast.

Am Sonntag, 26. Januar, tritt Asli Kilic ab 18 Uhr im Rechbergsaal des Bürgerzentrums auf. Die für ihre musikalische Sensibilität und exzellente Spieltechnik hochgelobte Pianistin brilliert bei Béla Bartóks Konzert für Klavier und Orchester Nr.3 in E-Dur. Auf dem Programm des Bruchsaler Neujahrskonzerts stehen außerdem Ernst von Dohnányis „Sinfonische Minuten“ sowie die anspruchsvolle 3. Sinfonie von Johannes Brahms.

Der Vorverkauf zum Neujahrskonzert am 26. Januar läuft. Karten zum Preis von 13 und 16 Euro – mit Ermäßigungen für Schulpflichtige, Studierende, Freiwilligendienstleistende, Arbeitslose und Schwerbehinderte – sind erhältlich bei der Touristinformation Bruchsal, Am Alten Schloss 22, Tel. 07251/ 5059461, bei der Ticket-Hotline Tel. 01805 / 700 733 sowie im Internet unter www.reservix.de.

 

Hier der Link zur direkten Reservierungs- und Bestellmöglichkeit auf www.reservix.de evtl.

 

 

2000 Euro für die Initiative Palliativ-Versorgung

Benefizkonzert des VdK Hilsbach ermöglicht großzügige Spende 

 

Bild (Stadt Sinsheim): Im Rathaus wurde der symbolische Scheck über 2000 Euro übergeben. V.l.n.r.: Oberbürgermeister Jörg Albrecht, Dr. Petra Seeker (Schriftführerin Initiative Palliativ-Versorgung), Dr. Rüdiger Schatz (Schatzmeister Initiative Palliativ-Versorgung), Brigitte Kraft (VdK Hilsbach), Dr. Bärbel Kuhnert-Frey (Vorsitzende Initiative Palliativ-Versorgung), Rudi Wormer (Vorstand VdK Hilsbach), Erika Kremmer (VdK Hilsbach)

 

Wie in den vergangenen Jahren veranstaltete der VdK Ortsverband Hilsbach auch im Oktober dieses Jahres wieder ein Benefizkonzert. Das Konzert mit dem Landespolizeiorchester Baden-Württemberg war nicht nur ein musikalisches Highlight in heiterer, beschwingter Atmosphäre, es war zugleich eine Spendensammlung für den guten Zweck mit überwältigender Resonanz. Der beim Konzert erzielte Überschuss, die Sammlung aus der aufgestellten Spendenbox und großzügige Spenden der Firma Wagner Tours sowie des VdK Kreisverbandes Heidelberg belaufen sich auf insgesamt 2.000 Euro.

Empfänger dieses großzügigen Betrags ist die Initiative Palliativ-Versorgung Sinsheim. Erika Kemmer, Kassiererin des VdK Ortsverband Hilsbach, hat selbst erlebt, wie bedeutsam und hilfreich die Arbeit der Palliativ-Versorgung für Palliativpatienten und deren Angehörige ist. Ihre Idee, die Spenden der Intiative Palliativ-Versorgung Sinsheim zukommen zu lassen, wurde vom Ortsverband einstimmig angenommen. Der Verein ist „ein Segen für Sinsheim“, so der Vorstand des VdK Ortsverbands Hilsbach, Rudi Wormer.

Oberbürgermeister Jörg Albrecht bedankte sich beim VdK für das wunderbare Zeichen der Wertschätzung, das diese Spendenübergabe bedeutet. Er dankte für die Ehre der Schirmherrschaft. „Mit dem VdK Ortsverband Hilsbach haben wir einen sehr aktiven Verein. Das verdient meinen höchsten Respekt und jede Anerkennung!“ Unter anderem hat der Verein vor zwei Jahren einen Lift in der bis dahin nicht barrierefreien Verwaltungsstelle Hilsbach ermöglicht. „Die Arbeit der Initiative Palliativ-Versorgung ist von unschätzbarem Wert, und ich bin sehr froh, diesem erfreulichen Termin heute beiwohnen zu dürfen.“

Die Initiative Palliativ-Versorgung unterstützt vor allem in der stationären Versorgung die Palliativeinheit an der GRN-Klinik Sinsheim und in der ambulanten Versorgung das PalliativeCareTeam (PCT) Kraichgau. Zu den Projekten, die die Initiative ermöglicht und umgesetzt hat, gehören unter anderem die Renovierung der Station im ältesten Gebäude der GRN-Klinik, der Bau eines Freisitzes, der sehr gut angenommen wird, sowie die Gestaltung des Außenbereichs. Daneben bietet die Initiative Palliativ-Versorgung laufend Musik-, Aroma- und Tiertherapie an, die sich als große Hilfe für die Palliativpatienten erwiesen haben und erheblich zum Wohlfühlen beitragen. Dank Spenden und ehrenamtlicher Helfer werden auch sporadische Hilfen realisiert und „letzte Wünsche“ erfüllt. So berichten Dr. Petra Seeker und Dr. Bärbel Kuhnert-Frey unter anderem von einem letzten großen Familienausflug in einen Freizeitpark und einer sehr schönen Hochzeit auf der Palliativstation.

Spenden, wie sie beim Benefizkonzert gesammelt wurden, helfen bei dieser wichtigen Arbeit. Die Initiative Palliativ-Versorgung bedankte sich ganz herzlich beim VdK Ortsverband Hilsbach.

Gemeinsame Informationsveranstaltung des Gewerbeverbands Kraichtal e. V., der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH und der Stadt Kraichtal

Nachwuchsförderung in Betrieben in Kraichtal“ - Infoabend in Menzingen mit großer Resonanz

BU: Großen Zuspruch erfuhr der Informationsabend zum Thema „Nachwuchssicherung in Betrieben“ in Kraichtal-Menzingen (hier: Herr Dorst von der Agentur für Arbeit am Rednerpult und Stefan Huber von der WfG Bruchsal, lins vorne).

Kraichtal (sn). Der Gewerbeverband Kraichtal e. V. (GVK), die Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH (WfG) und die Stadt Kraichtal hatten am Montagabend, 2. Dezember, zur Veranstaltung „Nachwuchssicherung in Betrieben“ Kraichtaler Unternehmen in das Foyer der Mehrzweckhalle Menzingen eingeladen. Mit rund 30 Teilnehmenden – darunter Gewerbetreibende aus allen neun Stadtteilen Kraichtals - hat die Veranstaltung guten Zuspruch erfahren. Die Stadt Kraichtal war damit die dritte Station der „Roadshow“-Veranstaltungsreihe der WfG Bruchsal, die damit die Unternehmen in ihren Mitgliedsgemeinden in die Themen „Nachwuchssicherung“ und „Duale Ausbildung“ heranführen will. Weitere Veranstaltungen in anderen Kommunen sollen in den kommenden Monaten folgen.

Örtliche Unternehmen rund um das Thema „Ausbildung“ informiert und sensibilisiert

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister und „Hausherr“ Ulrich Hintermayer und dem 1. Vorsitzenden des Gewerbeverbands Kraichtal, Eugen Deuchler, folgte zunächst die Vorstellung der WfG Bruchsal durch Geschäftsführer Stefan Huber. Den ersten Fachvortrag des Abends hielt das Team „Sprungbrett Ausbildung“ von der WfG und informierte die Anwesenden über ihr Unterstützungsangebot, wie die Unternehmen leichter und besser geeignete Bewerberinnen und Bewerber für ihre Ausbildungsplätze finden können. Im Rahmen des vom Bund geförderten Programms „Sprungbrett Ausbildung“ gibt es vier Themenschwerpunkte (Beratung zum Thema „Duale Ausbildung“, Azubi- und Bewerbermarketing, JugendTechnikKurse & Praktika sowie Matching-Veranstaltungen). Den zweiten Teil der Veranstaltung bestritten diverse Netzwerkpartner wie die Agentur für Arbeit, die Handwerkskammer sowie die Industrie- und Handelskammer, die allesamt ihre Angebote vorstellten. Interessant für die Zuhörerenden war insbesondere der daraufhin folgende Austausch und das rege Netzwerken untereinander. Hier bot sich den Unternehmern auch die Möglichkeit, mit der neuen Ansprechpartnerin in Sachen Wirtschaftsförderung im Rathaus Kraichtal in Münzesheim, Frau Sylvia Pierschalik, ins Gespräch zu kommen. Die Stelle wurde zu Jahresmitte neu eingerichtet. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Kraichtal versteht sich als Ansprechpartner für alle Gewerbebetriebe, die in Kraichtal ansässig sind oder am Standort Kraichtal interessiert sind. „Unser Ziel ist es, die bestmöglichen Rahmenbedingungen für künftiges Wachstum ansässiger Betriebe sowie ein ausreichendes Gewerbeflächenangebot zu schaffen“, bestätigt Bürgermeister Ulrich Hintermayer. „Der verantwortungsbewusste Umgang mit den Flächenreserven ist dabei eine unserer zentralen Aufgaben.

Als Mitglied der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal, arbeiten wir aktiv daran mit, die Zukunfts- und Innovationsfähigkeit unserer Region zu stärken“, so Sylvia Pierschalik. Bei Fragen steht sie den Kraichtaler Gewerbetreibenden und solchen, die es werden wollen, im Sachgebiet Planung und Umwelt, gerne zur Verfügung: Telefon 07250 7774, Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Im Kuppelsaal des Bruchsaler Schlosses

 

Festliches Drehorgelkonzert im Advent

 

Bruchsal (tam). Zu einem festlichen Drehorgelkonzert im Advent laden Martin Junger und Hans-Joachim Blatz von den Bruchsaler Museums-Drehorglern am Sonntag, 15. Dezember, um 15 Uhr in den Kuppelsaal des Bruchsaler Barockschlosses ein. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Weihnachten im Schloss“ kommen Werke barocker und klassischer Komponisten zur Aufführung, die eigens für Drehorgel bearbeitet sind. Zu hören sind Arbeiten von Bach, Händel, Mozart, Haydn und Beethoven. Die eingesetzten Konzertdrehorgeln mit mehreren schaltbaren Registern sind quasi die kleinen Schwestern der großen Kirchenorgeln und erlauben ein facetten- und farbenreiches Musizieren. Der Besuch des Konzerts ist im regulären Schlosseintritt inbegriffen.

Bad Rappenau: Weitersagen…Karl wird versteigert

BILD: Karl macht sich auch gut als Weihnachtsschmuck!

Am Donnerstag, dem 05.12.2019, wird BUGA-Maskottchen Karl im Rahmen des Nikolausmarktes in der Stadtmitte versteigert. Oberbürgermeister Sebastian Frei wird ab 17:45 Uhr auf der Bühne vor dem Rathaus Bad Rappenau selbst als Auktionator zum Hammer greifen und zugunsten des Kinderhilfefonds Kraichgau dem Meistbietenden den Zuschlag geben.

 

Wer mitbieten will, sollte also am Donnerstag, dem 05.12.2019, um 17:45 Uhr vor die Bühne auf dem Kirchplatz Bad Rappenau kommen!

 

Zum Kinderhilfefonds Kraichgau:

Der Kinderhilfefonds Kraichgau wurde vor 2006 von den Oberbürgermeistern der Städte Eppingen, Bad Rappenau und Sinsheim, den evangelischen und katholischen Dekanen, dem Caritasverband Rhein-Neckar und dem Diakonischen Werk Kraichgau gegründet. Er bietet bedürftigen Familien aus der Region schnell und unbürokratisch Hilfe. Die Mittel aus dem Kinderhilfefonds Kraichgau werden von Caritas und Diakonie ohne Abzüge an die Zielgruppe weitergegeben.

"Weltklassik am Klavier – Etüden von Chopin - h-Moll-Sonate von Liszt!"
Klavierkonzert mit Shoko Kawasaki

Sonntag, den 08.12.2019, 17:00 Uhr im Wasserschloss Bad Rappenau

 

Bild: Shoko Kawasaki (Foto: Fumiko Tagami)

Erleben Sie in einem weiteren Konzert aus der Erfolgsreihe „Weltklassik am Klavier“ Werke von Chopin und Liszt, präsentiert von der Pianistin Shoko Kawasaki

 

Schöne, flüchtige, Klaviertöne sammeln sich und werden zu einer Phrase. Die Phrasen bilden die Musik. Wenn ein Ton ein schöner Moment wäre, würde die Musik aus vielen schönen Augenblicken bestehen (Ich denke, es ist wie bei einem Gemälde von einem Pointillismusmaler wie A. Sisley). Man könnte es auch so ausdrücken, dass die Musik eine schöne flüchtige Zeit ist. Die Musik oder der Moment kann nicht mit den Händen gefasst werden, wie Luft, daher ist die Musik sehr vergänglich. Die Etüden op.25 von F. Chopin bestehen aus 12 Stücken. Jede Etüde ist erfüllt von kostbaren Momenten. Die Sonate von F. Liszt dauert circa 30 Minuten. Aber wenn man sich einmal in die wunderbare Musik von Liszt vertieft, kann man die Vergänglichkeit der schönen Momente und der dramatischen Visionen erfühlen, so als ob die Zeit bis in alle Ewigkeit dauern würde!

 

SHOKO KAWASAKI

"Mit Noblesse und Präzision überzeugte die Japanerin Shoko Kawasaki" (Süddeutsche Zeitung). Ihre Dissertation, welche die Klavieretüden von G. Ligeti zum ersten Mal aus der Sicht eines Pianisten analysiert, erarbeitete sie an der Tokyo National University of fine Arts. Zudem schloss sie den Studiengang Zertifikatsstudium Meisterklasse an der HMT München ab. Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe, wie dem Ennio Porrino”oder dem Massarosa International Piano Competition. Sie konzertiert in Europa, Asien, den USA und Kuba. Viele ihrer Auftritte wurden für das Fernsehen oder Radio aufgezeichnet. Zahlreiche Zeitungen schätzen ihre Auftritte hoch ein. 2017 erscheint ihr Soloalbum VISIONS. Es erhielt in der Fachzeitschrift die Höchstwertung. Sie ist zudem als Henle App official Promotion Manager für den G. Henle Verlag tätig.

 

Karten für das Konzert im Wasserschloss Bad Rappenau,  Hinter dem Schloss 1, 74906 Bad Rappenau kosten 25 Euro, Studenten zahlen 15 Euro, Jugendliche bis 18 Jahren haben freien Eintritt. Platzreservierungen: telefonisch unter 0211/9365090 oder per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Weitere Termine der Reihe „Weltklassik am Klavier“ im Wasserschloss Bad Rappenau:

  • Sonntag, den 02.02.2020 um 17:00 Uhr: LUIZA BORAC – „Mozart und die Liebe - Don Giovanni!"

  • Sonntag, den 05.04.2020 um 17:00 Uhr: NADEJDA VLAEVA – „Eine Reise durch die Welt der Phantasien - Liebestod und Jagdsonate!"

  • Sonntag, den 07.06.2020 um 17:00 Uhr: YU MI LEE – „Bunte Vielfalt: Alla Turka und Grand Polonaise Brillante!"

  • Sonntag, den 09.08.2020 um 17:00 Uhr: SHOKO KAWASAKI - "Phantasien von Chopin, Sonate von Beethoven und Moments Musicaux!"

  • Sonntag, den 11.10.2020 um 17:00 Uhr: MARIE ROSA GÜNTER - "Gesänge der Frühe - und die Wut über den verlorenen Groschen!"

  • Sonntag, den 13.12.2020 um 17:00 Uhr: KATIE MAHAN - "Ode an die Freude - Aus der 9. Symphonie und drei herrliche Sonaten!"

 

Infos: www.weltklassik.de

 

Familienbesucherinnen seit vier Jahren in Kraichtal aktiv

Besuch ist weit mehr als nur die Übergabe von Begrüßungsgeschenken für die Familie / 106 Besuche in zwölf Monaten

 

BU: Die Familienbesucherinnen sind seit mittlerweile vier Jahren in Kraichtal aktiv; hier: im Rathaus Kraichtal in Münzesheim zusammen mit Bürgermeister Ulrich Hintermayer und Viola Thomas (rechts).

Kraichtal (sn). Vor rund vier Jahren war die Stadt Kraichtal die sechste Kommune im Landkreis Karlsruhe, die das Projekt der „Familienbesuche“ umgesetzt hat. Nach nunmehr vierjähriger „Probezeit“ lässt sich eine positive Zwischenbilanz ziehen: Nach der Geburt eines Kindes stehen junge Eltern vor einer neuen Lebenssituation. Um die Neugeborenen in Kraichtal willkommen zu heißen und den Eltern die bestehenden Angebote für Familie und Kind näher zu bringen, bietet die Stadt Kraichtal Familienbesuche durch geschulte Familienbetreuerinnen durch. „Seit nunmehr vier Jahren informieren wir über das aktuelle Kurs- und Veranstaltungsangebot vor Ort und haben darüber hinaus immer ein offenes Ohr für alle Anliegen, die Mütter und Väter in dieser Lebensphase haben“, berichteten die ehrenamtlichen Familienbetreuerinnen beim Besuch im Rathaus Kraichtal in Münzesheim. In Zusammenarbeit von Jugendamt (Landkreis Karlsruhe) und Stadt Kraichtal sind für die neun Kraichtaler Stadtteile insgesamt sechs Damen im Einsatz, die die Besuche zu Hause in den Familien durchführen.

Iris Ehmann aus Landshausen; Claudia Guth aus Menzingen; Doris Rennig aus Unteröwisheim; Sarah Reithäusler, wohnhaft in Bretten, zuständig für Münzesheim; Désirée Schmitt aus Gochsheim und Silvia Zimmermann aus Neuenbürg haben selbst alle Kinder und sind zum Teil bereits Großmütter. Zudem bringen sie die notwendigen Kenntnisse und Erfahrungen mit. „Bei bisher 150 Geburten im Jahr 2019 haben 106 Besuche tatsächlich stattgefunden“, berichtet Viola Thomas vom Sachgebiet Mensch und Gesellschaft stolz von der tollen Quote. Rund 30 Familien wollten keinen Besuch und bei zehn Elternpaaren wurde niemand angetroffen. „Die Zahlen sprechen für sich“, so Viola Thomas, die sich nach dem Erfahrungsaustausch mit den Betreuerinnen, im Beisein von Vertreterinnen der „Frühen Hilfen“ des Landratsamtes Karlsruhe, mit einem kleinen Präsent für die wertvolle Arbeit bei den Ehrenamtlichen bedankte.

Auch in Zukunft gehen die Familienbesucherinnen mit vielen Broschüren und natürlich einem Geschenk für das Baby in die Kraichtaler Familien, sofern dies gewünscht wird. „Bei dem Besuch der Familienbesucherinnen handelt es sich um ein freiwilliges Angebot. Mittels Brief – rund vier Wochen nach der Geburt – werden die jungen Eltern über den möglichen Willkommensbesuch durch unsere ehrenamtlichen Familienbesucherinnen informiert“, beschreibt Viola Thomas die konkrete Vorgehensweise. Wichtig ist allen Verantwortlichen zu betonen, dass es sich um ein Angebot handelt, das nicht der Kontrolle dient, sondern um eine Hilfestellung – und von den Eltern freiwillig wahrgenommen werden kann. Es ist keine Pflicht – und dennoch, oder gerade deshalb, werden die Besuche in Kraichtal nachgefragt. Die Resonanz der besuchten Eltern ist durchweg positiv. Einen schöneren Grund zum Weitermachen kann es ohnehin nicht geben!