Aufwertung der Innenstadt

Drei Könige im Städtischen Kulturquartier steht kurz vor der Eröffnung

 
Bild (Stadt Sinsheim): Historischer Charme ohne Kitsch zeugt vom barocken Charakter des Drei Könige


Bild (Stadt Sinsheim): Oberbürgermeister Jörg Albrecht und Baudezernatsleiter Tobias Schutz blicken mit Stolz auf den einstigen Sanierungsfall „Drei Könige“

Es geht voran im Quartier. Anderthalb Jahre haben die Bauarbeiten angedauert, nun steht die Eröffnung des Drei Könige kurz bevor. Dass man nun trotz einer coronabedingten Verzögerung von zwei bis drei Monaten Anfang Juli eröffnen könne, darauf sei man stolz, betonten Oberbürgermeister Jörg Albrecht und Baudezernatsleiter Tobias Schutz bei einem Rundgang über die Baustelle des Quartierkomplexes, das die vier Gebäude Drei Könige, Würfeltheater, das ehemalige Grundbuchamt und das Stadtmuseum umfasst.

Seit 2016 baut die Stadt am Quartier, anderthalb Jahre wurde das Drei Könige saniert. Die Planungen dauerten derweil schon seit 2013 an. Es dauerte, bis die Stadt im Besitz aller Gebäude war. Durch Abriss einer ehemaligen Backstube wurde der heutige Innenhof geschaffen, der eine Verbindungsfunktion erfüllt, die Gebäude als Einheit zusammenführt und das Quartier erlebbar macht. Lässt man im Innenhof den Blick schweifen, erblickt man eine stimmige optische Gesamtheit, bei der der Charakter der einzelnen Bauwerke weiterhin erkennbar ist. Die Wand des Stadtmuseums wurde mit Schaukästen aufgewertet, in denen große Steinelemente ausgestellt werden, die früher in Sinsheim verbaut waren. Bei Dunkelheit werden die Exponate indirekt beleuchtet, was für zusätzliche Atmosphäre im Hof sorgt. Noch verstellt ein Baugerüst den Blick. Bis Ende des Monats soll auch das verschwunden sein. Genutzt wird der Hof künftig sowohl für die Außengastronomie des Drei Könige wie für Kulturveranstaltungen des Würfeltheaters.

„Das Quartier hat große Bedeutung für die Stadt. Die Verbindung von Gastronomie, Tourismus und Kultur belebt und bereichert die Innenstadt“, so Albrecht. Die Gebäude als Einheit im städtischen Besitz zu wissen, habe es ermöglicht, alle Ideen bestmöglich umzusetzen. Man bedauere es, dass keine öffentlichen Baustellenführungen mehr möglich gewesen seien. Rund 150 Interessierte hatten sich vergangenes Jahr zur Führung eingefunden, um sich vor Ort selbst ein Bild vom Baufortschritt zu machen. Auch eine große Eröffnung fällt den Maßnahmen zum Infektionsschutz in der anhaltenden Coronakrise zum Opfer. Der Rundgang über die nahezu fertiggestellte Baustelle fand daher im kleinsten Kreis statt.

Die Möglichkeit der Außengastronomie – sowohl im Hof wie auch in der Bahnhofstraße – war ausdrücklicher Wunsch der Stadt. Rund 100 Gäste können unter Normalbedingungen im Außenbereich bedient werden. Im Innenraum des Drei Könige finden 70 bis 80 Personen Platz. Bei Übernahme durch die Stadt war das denkmalgeschützte Gebäude aus dem 17. Jahrhundert in desolatem Zustand. „Wenige Jahre mehr, und es wäre nicht mehr zu retten gewesen“, berichtet Schutz. Umso erfreuter ist die Stadt nun über das, was aus dem einstigen Sanierungsfall geworden ist. Im Inneren wurde der barocke Charakter des Gebäudes durch das planende Architekturbüro OZR aus Sinsheim modern interpretiert. Damit bleibt der historische Charme erhalten, „ohne dabei kitschig zu werden“, wie Schutz betont. Das Ergebnis ist einladend, hell, freundlich und gemütlich. Dunkler Eichenboden, helle Wände und die lila Bezüge von Stühlen und Bänken ergänzen einander. Hinzu kommen Details wie ein großes, indirekt beleuchtetes Ornament an der Decke. Die kleinen Räume wurden bestmöglich genutzt, um den Anforderungen an eine moderne Gastronomie gerecht zu werden. Im ersten Stock förderten die Sanierungsarbeiten einen kleinen baulichen Schatz in Form eines alten Fensters zutage, das in der Vergangenheit zugemauert worden war. Dieses Detail erwies sich nicht nur als Glücksfall für die Planung der restlichen Fenster, die der historischen Vorlage nachempfunden wurden, das Original bleibt darüber hinaus hinter Glas im ursprünglichen Zustand erhalten. Es sind Details wie dieses, die den Räumlichkeiten ein einzigartiges Flair verleihen. Die Sanierungskosten für das Drei Könige belaufen sich auf rund 1,8 Millionen Euro. Für das gesamte Quartier fallen zusätzlich Kosten zwischen drei und vier Millionen Euro an. Vom Bund gab es dafür eine Förderung von 1,2 Millionen Euro.

„Was der Gemeinderat mit dem städtischen Kulturquartier schrittweise auf den Weg gebracht hat, ist eine echte Aufwertung der Innenstadt“, betonen Oberbürgermeister und Baudezernatsleiter. Was man jetzt vor sich sähe, sei exakt das, was man sich bei Projektbeginn erhofft habe. Die einzelnen Einheiten profitieren dabei voneinander. Künftig kann der Theaterabend gemütlich im Drei Könige ausklingen, ein Besuch des Stadtmuseums lässt sich mit einem Einkaufbummel oder einer Einkehr in der Gastronomie verbinden. So lässt sich entspannt gesellige Zeit in der Sinsheimer Innenstadt verleben. Albrecht und Schutz sprechen von einem Gewinn für das gesamte innenstädtische Leben.

 

 

Termine nach Vereinbarung bei der Stadtverwaltung Sinsheim

Verlängert bis 12. Juni

Zunächst ist bis einschließlich 12. Juni 2020 die vorherige Vereinbarung eines Termins mit der zuständigen Stelle weiterhin Voraussetzung für die Inanspruchnahme von Dienstleistungen im Rathaus der Stadtverwaltung Sinsheim und den städtischen Dienststellen.

Die bisherigen, durchweg positiven Erfahrungen im Hinblick auf das Termin-Erfordernis haben die Verwaltung darin bestärkt, die Vorgehensweise zum Schutz der Besucher sowie der Mitarbeiter aktuell noch fortzuführen. Terminvereinbarungen vermeiden Wartezeiten und entzerren das Besucheraufkommen.

Auch die Abstands- und Hygienevorgaben sind nach wie vor von großer Bedeutung. Allen Besuchern ab dem vollendeten 6. Lebensjahr empfiehlt die Stadtverwaltung zudem, beim Aufenthalt im Rathaus oder den städtischen Einrichtungen zum Schutz anderer Personen eine sogenannte „nicht-medizinische Alltagsmaske“ zu tragen - sofern dies nicht aus medizinischen Gründen oder aus sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar ist.

Termine sind grundsätzlich in folgenden Zeiträumen mit den Ämtern möglich:

Montag: 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Dienstag: 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Mittwoch: 08:00 Uhr bis 17:30 Uhr (Bürgerbüro bis 18:00 Uhr)

Donnerstag: 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Freitag: 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr

 

Für Termine in den Verwaltungsstellen der Stadtteile gelten die dort sonst üblichen Sprechzeiten. In der jeweiligen Stadtteil-Rubrik des Stadtanzeigers sind hierzu weitere Informationen veröffentlicht. Ämter, Abteilungen und Ansprechpartner der Stadtverwaltung sind über die Homepage der Stadt Sinsheim unter www.sinsheim.de zu finden.

Termine können auch unter folgenden Rufnummern vereinbart werden:

Themenbereich

Rufnummer

 

 

Ausländerbereich allgemein

07261 404-241

Ausländerbereich Asyl

07261 404-173

Baurecht

07261 404-146

Bürgerbüro

07261 404-136

Gewerbe- und Gaststättenangelegenheiten

07261 404-392

Rente

07261 404-154

Schule / Kita

07261 404-159

Wohngeld

07261 404-169

 

Für Termine in anderen Angelegenheiten vermittelt gerne auch die Telefonzentrale, die unter 07261 404-0 erreichbar ist.



Einschränkungen im Freizeitleben

Wann öffnet das Freibad Sinsheim?

 

Bild (Stadt Sinsheim): Ein „normales Freibadjahr“ wird es 2020 wohl nicht geben

 

Die Corona-Pandemie hat neben den vielen Einschränkungen des öffentlichen Lebens auch Auswirkungen auf das Freizeitleben. Aufgrund der aktuell gültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist der Betrieb von Freibädern untersagt. Ab wann Freibäder wieder öffnen dürfen, ist noch nicht bekannt.

Es ist davon auszugehen, dass im Jahr 2020 ein Freibadbetrieb – wenn überhaupt – nur unter umfangreichen Auflagen und verbunden mit vielen Einschränkungen erlaubt sein wird. Ein normales Freibadjahr“, wie es seit Jahrzehnten bekannt ist, wird höchstwahrscheinlich nicht möglich sein. Sobald seitens der Behörden festgelegt wurde, ab wann ein Betrieb erlaubt wird und welche Bedingungen für die Gäste und Mitarbeiter vor Ort an einen Freibadbesuch geknüpft sind, werden diese so schnell als möglich umgesetzt. Das Freibadteam bereitet sich aktuell bereits mit großem Aufwand auf die Freibadsaison und auf die möglicherweise zu erwartenden Auflagen vor.

Auch wenn noch keine konkreten Bedingungen bekannt sind, steht heute bereits fest, dass die allgemein gültigen Abstandsregelungen und Hygieneschutzmaßnahmen auch für das Freibad gelten werden. Diese müssen dann beispielsweise an der Kasse, auf der Liegewiese, am Beckenumgang und im Becken selbst eingehalten werden. Auch ist derzeit davon auszugehen, dass es eine Beschränkung der maximalen Besucherzahl geben wird. Konkrete Aussagen hierzu sind aber noch nicht möglich.

Sobald seitens der Landesregierung die Erlaubnis zur Öffnung erteilt wird und die damit verknüpften Auflagen umgesetzt werde können, wird das Sinsheimer Freibad seine Tore öffnen. Mit einer möglichst zeitnahen Freibadöffnung soll wieder ein weiteres Stück Normalität in Sinsheim einkehren.

Aktuelle Informationen zu den Entwicklungen gibt es auch auf der Homepage unter www.freibad-sinsheim.de.

 



Ab 25. Mai: Erweiterung der Sprechzeiten bei der Stadtverwaltung



Vorab Terminvereinbarung erforderlich

Die Stadtverwaltung Sinsheim erweitert ab Montag, 25. Mai 2020, ihre aktuellen Sprechzeiten. Künftig sind die städtischen Ämter mittwochs wieder bis 17:30 Uhr erreichbar, das Bürgerbüro bis 18:00 Uhr.

Nach wie vor ist die vorherige Vereinbarung eines Termins mit der zuständigen Stelle erforderlich.

Termine sind grundsätzlich in folgenden Zeiträumen mit den Ämtern möglich:

Montag: 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Dienstag: 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Mittwoch: 08:00 Uhr bis 17:30 Uhr (Bürgerbüro bis 18:00 Uhr)

Donnerstag: 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Freitag: 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr

 

Für Termine in den Verwaltungsstellen der Stadtteile gelten die dort sonst üblichen Sprechzeiten. In der jeweiligen Stadtteil-Rubrik des Stadtanzeigers sind hierzu weitere Informationen veröffentlicht. Ämter, Abteilungen und Ansprechpartner der Stadtverwaltung sind über die Homepage der Stadt Sinsheim unter www.sinsheim.de zu finden.

Termine können auch unter folgenden Rufnummern vereinbart werden:

Themenbereich

Rufnummer

 

 

Ausländerbereich allgemein

07261 404-241

Ausländerbereich Asyl

07261 404-173

Baurecht

07261 404-146

Bürgerbüro

07261 404-136

Gewerbe- und Gaststättenangelegenheiten

07261 404-392

Rente

07261 404-154

Schule / Kita

07261 404-159

Wohngeld

07261 404-169

 

Für Termine in anderen Angelegenheiten vermittelt gerne auch die Telefonzentrale, die unter 07261 404-0 erreichbar ist.

Allen Besuchern ab dem vollendeten 6. Lebensjahr empfiehlt die Stadtverwaltung dringend, beim Aufenthalt im Rathaus oder den städtischen Einrichtungen zum Schutz anderer Personen eine sogenannte „nicht-medizinische Alltagsmaske“ zu tragen, welche im ÖPNV und in den Verkaufsräumen von Ladengeschäften Pflicht sind - sofern dies nicht aus medizinischen Gründen oder aus sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar ist.

 

Gochsheimer Museen freuen sich wieder auf Gäste

Ein weiterer Schritt in Richtung „Normalität“ im Kraichtaler Museumsstädtchen

 

Startklar für die Besucher mit Mundschutz

Kraichtal(kc).

Acht Wochen blieben die Pforten des Graf-Eberstein-Schlosses sowie der Bäckereimuseen aufgrund der Corona Verordnung des Landes Baden-Württemberg verriegelt. Doch endlich gibt es ein positives Signal für alle Kunst- und Kulturliebhaber aus Nah und Fern: Wie auch weitere Museen im Ländle öffnen am kommenden Sonntag, 10. Mai, das Graf-Eberstein-Schloss, das Badische Bäckerei- und das Erste Deutsche Zuckerbäckermuseum – selbstverständlich unter Einhaltung der Hygiene-Schutz-Maßnahmen, ihre Pforten. Die Maßnahmen können Sie bei Bedarf auf unserer Homepage unter www.kraichtal.de nachlesen, ebenso sind sie am Eingang der Museen ausgehängt.

Wenn auch nur gleichzeitig, je nach Raumgröße, 5 oder 10 Personen Eintritt in die interessanten Sonder- und Dauerausstellungen gewährt wird, ist doch ein Museumsbesuch die lang ersehnte Abwechslung, nach all den Einschränkungen. Einem Ausflug in die historischen Kraichtaler Mauern steht daher nichts mehr im Wege. Die Gochshheimer Museen haben sonntags von 13-18 Uhr für Besucher geöffnet. Das Aufsichtsteam freut sich auf Ihren Besuch, nach dem notgedrungenen achtwöchigen Dornröschenschlaf. Bitte beachten: Gruppenführungen und Aktionstage (u. a. die Teilnahme am Internationalen Museumstag, 17.05.) können leider derzeit noch nicht wieder stattfinden.

Museum im Graf-Eberstein-Schloss, Hauptstr. 89, Badisches Bäckereimuseum und Erstes Deutsches Zuckerbäckermuseum, Hintere Gasse 20, 76703 Kraichtal-Gochsheim.

 

 

 

Sinsheimer Ferienspaß 2020

Ab sofort Broschüren erhältlich

 

Die Stadt Sinsheim möchte auch in diesem Jahr zusammen mit den Sinsheimer Vereinen ein Ferienprogramm anbieten. Selbstverständlich müssen hierbei alle bis zu diesem Zeitpunkt gültigen Hygienevorschriften und Durchführungsbestimmungen der Corona-Verordnung der Landesregierung eingehalten werden.

Bitte beachten Sie, dass aufgrund von bestimmten Vorschriften einige Veranstaltungen nicht angeboten werden können. Die maximale Teilnehmerzahl beträgt 20 Kinder. Eine höhere Teilnehmerzahl, auch wenn diese im Programmheft vermerkt ist, ist nicht möglich.

Das ausführliche Programmheft mit Anmeldeformular (zum Download) steht auf der städtischen Homepage unter www.sinsheim.de zur Verfügung.

Weitere Exemplare sind bei folgenden Stellen abholbereit:

Rathaus Sinsheim und Verwaltungsstellen der Stadtteile, Tourist-Info, Stadtbibliothek, Musikschule, Buchhandlung Doll, Bücherland, Volksbank, Sparkasse, Technik Museum, Psychologische Beratungsstelle Sinsheim, Lebenshilfe Sinsheim, Gemeinschaftspraxis Dr. Folkert Fehr & Dr. Jan Buschmann, sowie in den Rathäusern Waibstadt, Reichartshausen, Neckarbischofsheim, Epfenbach und Zuzenhausen.

 

Hinweise zum Anmeldeverfahren

Jedes Kind trägt maximal 10 Favoriten im Anmeldeformular ein.

Die Anmeldungen müssen bis spätestens Freitag, 19. Juni 2020 (Anmeldeschluss!) bei der Stadtverwaltung Sinsheim oder bei einer Verwaltungsstelle der Sinsheimer Stadtteile abgegeben werden. Eine telefonische Anmeldung ist nicht möglich!

Damit alle Kinder die gleichen Chancen haben, wird die Reihenfolge aller eingegangenen Anmeldungen durch ein Zufallsprinzip am Computer ausgelost. Anmeldungen, die nach dem Anmeldeschluss eingehen, werden nachrangig berücksichtigt.

Über die Organisation der Ausgabe der Ferienpässe (= Anmeldebestätigung) wird zu gegebener Zeit informiert. Grundsätzlich ist eine Ausgabe im Bürgerbüro und in den Verwaltungsstellen in der Zeit von Montag, 6. bis Freitag, 10. Juli 2020 vorgesehen. Wird der Ferienpass bei einer Verwaltungsstelle abgeholt, muss dies bereits auf der Anmeldung des Kindes vermerkt sein.

Die Ausgabemodalitäten können sich jedoch bis zu diesem Zeitpunkt aufgrund der geltenden Bestimmungen zur Corona-Verordnung noch ändern.

Falls der Ferienpass in der obigen Zeit nicht abgeholt wird, werden die Plätze am Donnerstag, 16. Juli 2020 anderweitig vergeben. In der Vergangenheit haben einige versäumt, den Ferienpass rechtzeitig abzuholen. Das Ferienprogramm-Team möchte in Zukunft vermeiden, dass den Kindern auf der Warteliste der Platz weggenommen wird.

Ansprechpartnerin bei Fragen zum Sinsheimer Ferienspaß ist Frau Elena Aleev, Zimmer 105, Tel.: 07261 404-168, im Rathaus, Wilhelmstraße 14-18, Sinsheim.

Weitere Lockerungen der Corona-Verordnung

 

Spielplätze und Stadtmuseum öffnen, schrittweise Öffnung der Musikschule

 

 

Ab heute, 6. Mai 2020 können die öffentlichen Spielplätze in Baden-Württemberg wieder geöffnet werden. Die Landesregierung hat mit der siebten Änderung der Corona-Verordnung am 2. Mai 2020 den rechtlichen Rahmen hierfür geschaffen. In Abstimmung mit Sozialministerium, Städte- und Gemeindetag öffnet die Stadt damit auch die Spielplätze in Sinsheim.

Besucher werden gebeten, die geltenden Regeln zu beachten: Zwischen Personen ist, wo immer dies möglich ist, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Der Spielplatz darf nur von Kindern in Begleitung von Erwachsenen genutzt werden. Körperkontakt ist zu vermeiden. Gemeinsames Essen und Trinken auf Spielplätzen ist untersagt.

Die alla hopp!-Anlage bleibt vorerst geschlossen. Aufgrund der Größe und des besonderen generationenübergreifenden Konzepts der Anlage mit Sport- und Bewegungsarealen kann eine Einhaltung der infektionspräventiven Maßnahmen nicht hinreichend gewährleistet werden. Laut Verordnung ist der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern weiterhin untersagt, öffentliche Bolzplätze bleiben geschlossen.

 

Mit der siebten Änderung der Corona-Verordnung öffnet ab heute, 6. Mai 2020, auch das Stadtmuseum wieder seine Türen.

 

Ferner bereitet sich die Musikschule auf die schrittweise Wiederaufnahme des Unterrichts vor. Ab Montag, 11.05.2020 kann in einer ersten Phase wieder Einzelunterricht in allen Instrumentalfächern in Streich-, Zupf-, Tasten- und Schlaginstrumenten erteilt werden.

Weiterhin nicht möglich ist Unterricht in Blasinstrumenten und Gesang.

 

Die Stadtverwaltung empfiehlt dringend das Tragen sogenannter Alltagsmasken.

 


Rückblick und Ausblick

 

Oberbürgermeister Jörg Albrecht in seiner zweiten Amtszeit

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

am 2. Mai habe ich meine zweite Amtszeit angetreten.

 

Ich kann nicht verhehlen, dass die vergangenen Wochen vor dem Hintergrund der Coronakrise eine grundlegende Veränderung für uns alle, unsere Stadt und auch für mich persönlich bedeuten. „Das war so nicht geplant“, dieser Satz hat uns in der letzten Zeit begleitet.

Die gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen zu bewältigen ist das Gebot der Stunde. Dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat, den städtischen Mitarbeitern und der gesamten Bürgerschaft, die bereits meine letzte Amtszeit geprägt haben, bin ich sicher, dass uns das gelingt.

 

Erlauben Sie mir einen kleinen Rückblick auf die letzten acht Jahre:

 

Wenn ich zurückblicke auf das, was wir alle gemeinsam in den letzten Jahren geschaffen und erreicht haben, und welche generationenübergreifenden Themen wir angestoßen haben und angegangen sind, erfüllt mich das durchaus mit Stolz.

 

Große städtebauliche Projekte wurden vorangetrieben und umgesetzt. Pünktlich zum Beginn des neuen Jahres, welches das Jahr der Heimattage Baden-Württemberg in Sinsheim hätte werden sollen, wurden bedeutende Projekte fertiggestellt, die wesentlich zum verbesserten Stadtbild beitragen und einen großen Gewinn für die Zukunft bedeuten. Die Dr.-Sieber-Halle mit Stadtbibliothek und das Parkhaus, das in diesem Jahr fertiggestellt werden soll, fallen besonders ins Auge. Die Sanierung des Städtischen Kulturquartiers „Würfel“ mit dem „Drei Könige“ schreitet sichtbar voran. Die Sanierung von Freibad und Festplatz und umfangreiche Straßensanierungen sind nur einige der zukunftsweisenden Projekte, die wir auf den Weg gebracht haben.

 

Auch außerhalb der Kernstadt haben wir Sinsheim in den einzelnen Stadtteilen maßgeblich vorangebracht. Wir haben Baumöglichkeiten geschaffen, von denen ich an dieser Stelle nur den „Hummelberg“ in Waldangelloch und das Baugebiet „Vorderes Tal“ in Hoffenheim beispielhaft nennen möchte. Mit Projekten wie dem Wohn- und Geschäftshaus in der Hirschhornstraße in Eschelbach konnten wir das Wohnumfeld im Ortskern wesentlich verbessern. Die Sanierung der Burg Steinsberg in Weiler ist nahezu abgeschlossen und ein sichtbarer Erfolg. Große Erfolge lassen sich auch im Hochwasserschutz vermelden, wo wir umfangreiche Maßnahmen realisieren konnten. In den letzten Jahren haben wir darüber hinaus Sportplätze saniert und ergänzt – beispielhaft möchte ich hier die Anlagen in Dühren, Eschelbach und Waldangelloch nennen – und große Projekte wie die Sanierung der Mehrzweckhalle in Hilsbach erfolgreich umgesetzt. Unser Feuerlöschwesen haben wir beständig gestärkt. Dazu gehören die Anschaffung neuer Fahrzeuge ebenso wie der Neubau und die Erweiterung von Feuerwehrgerätehäusern. Investitionen in Schulen und Kindergärten sichern gute Kinderbetreuung und ermöglichen qualifizierte schulische Bildung. Die Sanierung der Carl-Orff-Schule und der Theodor-Heuss-Schule sprechen für sich.

 

Dank der vertrauensvollen und äußerst fruchtbaren Zusammenarbeit von Unternehmen und städtischer Wirtschaftsförderung und nicht zuletzt durch die unbeschreibliche Unterstützung der Dietmar Hopp Stiftung brauchen wir uns heute bundesweit hinter keiner anderen Stadt verstecken. Wirtschaft, Tourismus, Bildung, Sport und kulturelle Vielfalt – wir sind gut aufgestellt, und ich bin jeden einzelnen Tag froh und dankbar, Oberbürgermeister dieser Stadt sein zu dürfen.

 

Die nächsten Monate stellen fraglos eine besondere Herausforderung dar. Es wird dauern, „das Schiff wieder auf Kurs“ zu bringen. Hand in Hand mit dem Gemeinderat, mit allen städtischen Mitarbeitern in sämtlichen Bereichen, mit jedem einzelnen Bürger und in engem Austausch mit dem Rhein-Neckar-Kreis und den Behörden bin ich zuversichtlich, dass das gelingen kann. Für den hervorragenden, konstruktiven Dialog und die langjährigen, vertrauensvollen Beziehungen bin ich zutiefst dankbar.

 

Die Vorzeichen für die kommenden Jahre haben sich grundlegend geändert. Gerade mal ein paar Wochen ist es her, da feierten wir alle gemeinsam in der Dr.-Sieber-Halle den Start in ein neues, buntes, ereignisreiches Jahr. Wenig später durfte ich meine Wiederwahl feiern. Für das Vertrauen, das Sie mir damit erwiesen haben, danke ich nochmals aufrichtig. Wie gerne hätte ich den Start in die zweite Amtszeit ebenfalls mit Ihnen allen gefeiert. Allein – es kam anders. Eines jedoch kann ich Ihnen von ganzem Herzen versichern: Ich werde weiterhin alles für das Wohlergehen unserer Stadt und der Menschen tun.

 

Bleiben Sie gesund!

 

Herzlichst

Ihr

Jörg Albrecht

Oberbürgermeister

 

 


Bild (Stadt Sinsheim): Zahlreiche Projekte wurden und werden realisiert. Hier: Öffentliche Baustellenbegehung Waldangelloch

 

 
Bild (Stadt Sinsheim): Gemeinsam lässt sich vieles erreichen – hier bei der Baumpflanzaktion zu Beginn des Jahres

„Humans“ – Kunstausstellung von Olga Berndt im Wasserschloss Bad Rappenau öffnet wieder ab Sonntag, 10.05.2020

Öffnungszeiten: Sonntag von 14:00 bis 16:00 Uhr

 

Die Siebte Änderung der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg macht es möglich: Museen und Ausstellungen dürfen wieder öffnen! Wir freuen uns, dass auch die Ausstellung „Humans“ von Olga Berndt im Wasserschloss Bad Rappenau ab Sonntag, 10.05.2020, wieder von 14:00 – 16:00 Uhr geöffnet werden kann! Zunächst sollen etwas verkürzte Öffnungszeiten angeboten werden, um zu sehen, wie die Öffnung angenommen wird und wie praktikabel die Hygienemaßnahmen umgesetzt werden können.

 

Bitte beachten Sie die folgenden Vorgaben bei einem Besuch:

 

  • Es können maximal 14 Personen gleichzeitig die Ausstellung besuchen. Daher erfolgt eine Zählung am Eingang. Es kann ggfs. zu Wartezeiten kommen.
  • Um eine Begegnung der Besucher weitgehend zu vermeiden, erfolgt der Zugang über den Fahrstuhl, das Verlassen über das Treppenhaus (sofern dies gesundheitlich möglich ist – Rollstuhlfahrer dürfen natürlich den Fahrstuhl benutzen).
  • Das Tragen einer Mund-Nasen-Maske, wie sie auch beim Einkaufen und im ÖPNV getragen werden muss, ist Pflicht.
  • Das Desinfizieren der Hände vor dem Betreten der Ausstellung am Eingang sollte selbstverständlich sein.
  • Bitte beachten Sie auch im Wasserschloss die geltenden Mindestabstandsregeln von 1,5 – 2 Metern.

 

Nun zur Ausstellung:

 

In Olga Berndts Malerei dreht sich alles um Menschen. Deswegen lautet der Titel der Ausstellung „Humans“. Die Ausstellung hat vier Themenschwerpunkte: Charakter-Köpfe, Leute in Bewegung, Tanzende Farben, Fusion.

Beim Thema „Charakter-Köpfe“ zeigt die Künstlerin großformatige Acrylbilder auf Leinwand, bei „Fusion“ stellt sie farbige Tusche- und Farben- Zeichnungen aus sowie großformatige farbige Aktzeichnungen auf Papier.

 

Olga Berndt wurde 1956 in Weimar geboren, aufgewachsen ist sie in einer sehr kreativen und kunstliebenden Familie. Nach dem Abitur folgte ein Studium an der technischen Universität in Moskau. Nach vielen Jahren im Berufsleben ist sie heute als freischaffende Künstlerin tätig. Zum Malen wurde sie durch ihr Elternhaus inspiriert. Aktiv zu malen begann Olga Berndt in den 80ern. Mit Beginn der 90er suchte sie Kontakt zu anderen Künstlern und nahm Unterricht bei der französischen Malerin Gilma Gaugel.

Dann folgten viele Jahre aktiven Berufslebens. Zu Beginn des Jahres 2012 entschied sie sich, wieder künstlerisch tätig zu sein und wieder zu Farben zu greifen. In dieser Zeit wurde die Idee geboren, die berufliche Monotonie nach und nach durch künstlerische Entwicklung zu ersetzen. Immer auf der Suche nach neuen Wegen nimmt sie Unterricht bei mehreren renommierten Künstlern, wie Prof. Thomas Heger, Peter Feichter, Ilona Griss-Schwärzler, Gabriela Dotter und Anderen, an der Freien Kunstakademie Gerlingen. Bei ihren Arbeiten geht es um eine spontane und kraftvolle Malerei in Acryl, mit breitem Pinsel oder Spachtel auf großem Format. Lebendigkeit, Kraft, Tiefe und Emotion sind für sie die wichtigsten Grundbausteine der Malerei.

 

Mut zu Farben, Spontanität und Experimentierlust zeichnen Olga Berndts Bilder aus. Frisch und ungezwungen treten sie in Dialog mit dem Betrachter. Die expressiven Bilder der Künstlerin beeindrucken durch ihre Farbintensität und Ausdrucksstärke.

 

Die Ausstellung im 1. Stock des Wasserschlosses Bad Rappenau, Hinter dem Schloss 1, ist voraussichtlich auch an weiteren Sonntagen im Mai geöffnet. Bitte beachten Sie die Hinweise in der Presse. Der Eintritt ist frei.

 

 

Museum im Fränkischen Hof und Ausstellung im Bohrhaus bleiben bis auf Weiteres geschlossen

Die beiden vom Heimat- und Museumsverein Bad Rappenau betreuten Museen, das Museum im Kulturhaus Forum Fränkischer Hof und die Ausstellung "Salz und Sole" im Bohrhausmagazin im Salinenpark, bleiben zunächst bis auf Weiteres geschlossen. Bis einschließlich August sind auch alle geplanten Wechselausstellungen im Fränkischen Hof abgesagt.

Wir informieren Sie, sobald Termine für eine Eröffnung feststehen.

Auf den Spuren der Adelsgeschlechter in Sinsheim

Hartmut Riehl veröffentlicht zusammen mit der Stadt Sinsheim ein ganz besonderes Buch

 

Bildnachweis: Stadt Sinsheim/ Fotograf: Andreas Riehl

Wenn die Steine reden könnten! Hartmut Riehl ist engagierter Heimatforscher in Hoffenheim und seit 2017 Träger der Karl-Wilhelmi-Ehrenmünze der Stadt Sinsheim. Er schaffte es mit Leichtigkeit, den Steinen eine Stimme zu verleihen. Er macht sein neues Buch „Auf den Spuren der Adelsgeschlechter“ zu einem ganz besonderen Geschenk an seine Wahlheimat Sinsheim, an Hoffenheim, an den Kraichgau, das „Land der Edelleut“ - und alle Menschen, die mit offenen Augen ihre Heimat und Umgebung erforschen möchten.

Seit nahezu 40 Jahren folgt Hartmut Riehl den Spuren der weit über 100 Adelsgeschlechter im Kraichgau. Auf unzähligen Fahrten durch das „Land der tausend Hügel“ erfasste er alle ihre Bauten, Denkmäler, Inschriften und Wappen in Bild und Wort. Für jede im Kraichgau ansässige Adelsfamilie - von den Freiherren Adelsheim bis zu den Zillenhart - erstellte er eine umfangreiche Dokumentation. Diese beinhaltet Geschichte und Genealogie, Burgen und Schlösser, Kirchen und Grablegen und insbesondere das Vorkommen aller ihrer Wappen. Diese alle hat Hartmut Riehl gezeichnet und gemalt; sie stellen den besonderen Schmuck seines Buches dar.

Sein Lebenswerk „Das heraldische Archiv Kraichgau“ befindet sich seit Anfang des Jahres 2020 als großzügige Schenkung im Stadtarchiv Sinsheim, um es der Regionalforschung zugänglich zu machen. Es beinhaltet über 80 gefüllte Ordner zur Adelsgeschichte auch des süddeutschen Raumes, mehr als 250 gemalte Vollwappen und ca. 1200 gezeichnete Wappenschilde, dazu tausende von Dias aller beschriebenen Objekte. Bereits 1997 mündeten seine Forschungen in das Standardwerk „Burgen und Schlösser im Kraichgau“.

Das neue Buch „Auf den Spuren der Adelsgeschlechter in Sinsheim“, das mit Unterstützung der Stadt Sinsheim im Verlag Regionalkultur herausgegeben wird, umfasst 144 reich bebilderte Seiten. Es ist ab sofort über den normalen Buchhandel, den Verlag selbst und in der Tourist-Info im Alten Rathaus erhältlich.

Es führt den Leser sowohl zu Bauten, Denkmälern, Inschriften und insbesondere zu den Wappen der reichsritterschaftlichen Adelsgeschlechter in Sinsheim, darüber hinaus auch zu den beachtlichen Bauzeugnissen bürgerlicher und bäuerlicher Kultur. Es versteht sich als „kompetenter Reise-Verführer“ für interessierte Laien, wie auch den Wissenschaftler, für die Einheimischen sowie für Freunde und Gäste der Stadt. Es führt erstmals durch alle zwölf Stadtteile Sinsheims.

Im zweiten Teil werden alle Adelsgeschlechter, die in Sinsheim Wappen gestiftet haben vollständig in Wort und Wappen-Bild vorgestellt. Ein besonderes Anliegen des Autors ist es, dem Leser die "bunte Welt der Wappenschilder" nahezubringen, - die Vielfalt, Schönheit, Eigenartigkeit und den Reichtum an künstlerischer Fantasie der Wappen, die Wissenschaft der Heraldik in Wort und Bild. Mit dieser "Rüstung" versehen, kann der Leser selbständig auf Spurensuche der Adelsgeschlechter in Sinsheim und im Kraichgau gehen und auch mit Kindern und Familie Entdeckungstouren planen. Ein spannender Vortrag im Bürgersaal des Stadtmuseums, der in die Welt des Adels und der Wappen im Kraichgau einführt, ist für einen späteren Zeitpunkt angedacht. Oberbürgermeister Jörg Albrecht bedankt sich herzlich mit den Worten „Herr Riehl hat nicht nur der Stadt Sinsheim ein Geschenk mit diesem Buch gemacht, er ist mit seinem unermüdlichen Einsatz für die Geschichte und Kultur des Kraichgaus für die Stadt ein Geschenk! Wir können ihm nicht genug danken. Ich begegne Herrn Riehl mit Hochachtung für seine wertvolle Arbeit für die Nachwelt“.

 

Hartmut Riehl, Auf den Spuren der Adelsgeschlechter in Sinsheim.

144 S. mit 171, z.T. farbigen Abb., fester Einband im attrakt., quadrat. Format.

ISBN 978-3-95505-182-2. EUR 17,90