Sozialleistungen in Zeiten der Corona-Krise

bei geringem Einkommen, Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit

 

Soweit örtlich zuständig, können über die Stadt Sinsheim nach wie vor folgende Sozialleistungen beantragt werden:

  • Wohngeld nach dem Wohngeldgesetz

  • Leistungen nach SGB XII (zum Beispiel Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung)

  • Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz

  • Leistungen für Bildung und Teilhabe

  • Leistungen für Übernahme der Teilnahmebeiträge in einer Tageseinrichtung nach § 22 SGB VIII

  • Unterhaltsvorschuss nach dem Unterhaltsvorschussgesetz

  • Landesblindenhilfe nach dem Blindenhilfegesetz Baden-Württemberg

 

Wer Fragen zu den genannten Leistungen hat, kann sich an die Stadt Sinsheim, Amt für Bildung, Familie und Soziales unter der Telefonnummer: 07261 / 404-169 oder per Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden. Persönliche Vorsprachen sind aufgrund der aktuellen Situation bis auf Weiteres nicht möglich.

Gedenktafeln am Friedhof Neuenbürg aufgestellt – offizielle Einweihung aufgrund der aktuellen Situation erst im September geplant

 


Die neu errichteten Gedenktafeln am Friedhof Neuenbürg

Kraichtal(kc).

Das Gemeinschaftsprojekt der Stadtverwaltung Kraichtal, des Heimatvereins Neuenbürg, des Heimat- und Museumsvereins Kraichtal, des Vereins für Jüdisches Leben im Kraichgau und der KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz ist nun auf dem Friedhof in Kraichtal-Neuenbürg aufgestellt worden.
Endlich haben es die Außentemperaturen zugelassen, dass der Steinmetz die Gedenktafeln für KZ-Häftlinge an ihrem vorgesehenen Platz aufstellt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und die Stadt Kraichtal ist sehr zufrieden mit der wertigen Ausführung. Nichts desto trotz kann –aus gegebenem Anlass der aktuellen Corona-Krise- derzeit leider keine öffentliche Übergabe dieses wichtigen Denkmals durchgeführt werden. Das Verständnis aller Beteiligten vorausgesetzt, wird -unter Vorbehalt- eine „Einweihung“ im Rahmen des `Tag des offenen Denkmals´, am 13. September 2020, anvisiert. Schon jetzt geht der Dank an alle am Projekt beteiligten Vereine, Organisationen und Institutionen.

 

 

 

Service in Corona-Zeiten

Liefer- und Abholangebote von Gastronomie und Einzelhandel

 

In Zeiten von Schließungen zum Infektionsschutz bieten zahlreiche Sinsheimer Geschäfte und Gastronomiebetriebe Liefer- und Abholservices an. Kunden müssen so nicht auf die Leistungen der Sinsheimer Geschäftswelt verzichten und können den stationären Handel vor Ort auch in Krisenzeiten unterstützen

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Sinsheim hat Listen der Restaurants und Handelsbetriebe, die einen entsprechenden Service anbieten, zusammengestellt. Die Stadt setzt damit ein Zeichen zur Unterstützung der lokalen Geschäftswelt. Die Listen machen es allen Bürgern leicht, Sinsheimer Restaurants und Einzelhandelsgeschäfte mit entsprechendem Service zu finden. Auch in Krisenzeiten muss niemand auf die kompetente Beratung des lokalen Fachhandels oder das Lieblingsessen des Stammlokals verzichten. Auch der stationäre Handel ist online erreichbar, und im Gegensatz zum anonymen großen Online-Kaufhaus gibt es hier auch noch die persönliche Beratung. Wer die Serviceangebote nutzt, leistet damit einen aktiven Beitrag für die städtische Wirtschaft. Ein tolles Zeichen der Solidarität in diesen Zeiten, um Handel und Gastronomie vor Ort zu unterstützen und Arbeitsplätze zu sichern. Wer aktuell nichts benötigt, aber trotzdem Geschäfte und Restaurants unterstützen möchte, kann selbstverständlich auch Gutscheine erwerben; für den eigenen späteren Gebrauch oder zum Verschenken.

Die Listen werden regelmäßig aktualisiert und stehen unter www.sinsheim.de zum Download zur Verfügung. Unternehmen, die einen entsprechenden Service bieten und noch nicht gelistet sind, können sich per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden.

Unter www.sinsheim.de/corona finden sich ständig aktualisierte Informationen rund um das Coronavirus und Links zu allen entsprechenden Pressemitteilungen und Services.

Gebühren und Entgelte im April

Einzug zunächst ausgesetzt

 

Nachdem die Landesverbände eine Empfehlung bezüglich der Gebühren und Entgelte für den April ausgesprochen haben, schließt sich die Stadt Sinsheim diesen an. Für den April müssen für Kindertageseinrichtungen und Musikschule vorläufig keine Gebühren und Entgelte gezahlt werden.

Die Einrichtungen sind augenblicklich geschlossen, um gewährleisten zu können, dass die infektionsschützenden Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus eingehalten werden.

Gebühren und Entgelte im April

Empfehlung des Gemeindetags steht aus

 

Kindertageseinrichtungen und Musikschule sind augenblicklich geschlossen, um gewährleisten zu können, dass die infektionsschützenden Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus eingehalten werden.

Eine grundsätzliche Entscheidung zum Thema Kostenerstattung und Empfehlungen des Gemeindetages hierzu stehen noch aus. Bis einheitliche Empfehlungen vorliegen, erhebt die Stadt Sinsheim für den April die regulären Gebühren und Entgelte. Wenn geklärt ist, ob und wie sich finanzielle Erstattungsansprüche geltend machen lassen, wird die Stadt Sinsheim das entsprechend kommunizieren. Aufgrund der aktuellen Situation und den damit verbundenen Herausforderungen ist mit einer Klärung nicht vor Mitte April zu rechnen.

Die Stadtverwaltung dankt für das Verständnis und die Geduld

Offener Brief des Oberbürgermeisters zur Corona-Krise

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

wir befinden uns zurzeit in einer Ausnahmesituation, die uns alle als Gemeinschaft auf die Probe stellt. Hinter uns liegen schwere Stunden und schwere Entscheidungen.

 

Ich bin mir bewusst, dass die Situation jedem Einzelnen von Ihnen vieles abverlangt. Wir alle stehen gemeinsam vor großen Herausforderungen und gravierenden Veränderungen im Alltag. Wir alle sind gefordert, solidarisch zum Wohl aller Einschnitte des öffentlichen Lebens hinzunehmen. Dafür, dass Sie mit Verständnis, Vorsicht und Bedacht auf diese Veränderungen reagieren, danke ich Ihnen.

 

Alle Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens erfolgen aus Solidarität zu den besonders gefährdeten Mitmenschen, den Älteren und Kranken, die besonders gefährdet sind, einen schweren Verlauf der Atemwegserkrankung zu erleiden. Das Gesundheitssystem soll auf diesem Weg entlastet und abgesichert werden, damit es für die akuten Fälle nutzbar bleibt. Jeder Tag, an dem es uns gelingt, die Weiterverbreitung des Coronavirus einzudämmen, rettet Leben. Deshalb: Bleiben Sie zuhause. Sie schützen sich und andere.

 

Allen, die in dieser Zeit ihren wichtigen Dienst für unsere Gesellschaft tun, möchte ich meinen tiefen Dank aussprechen: Den Menschen in den Gesundheits- und Pflegeberufen, all jenen, die unsere Grundversorgung und die Infrastruktur aufrechterhalten. Was viele von Ihnen im Angesicht der Krise leisten, verdient den allerhöchsten Respekt. Das gilt nicht weniger für alle, die jetzt im privaten Umfeld und im Ehrenamt zueinanderstehen, ob mit kleinen Hilfen im Alltag oder in der häuslichen Pflege. Wir können gerade eindrucksvoll erleben, wozu unsere Gesellschaft imstande ist, welche Hürden wir gemeinsam bewältigen können und welche Solidarität möglich ist, wenn es darauf ankommt. Das zu sehen, spendet Hoffnung und Mut.

 

Mit dem bereits sehr früh installierten Krisenstab der Stadt, der sehr eng mit allen zuständigen Behörden zusammenarbeitet, tun wir als Stadt alles, um der Krise zu begegnen. Der Austausch mit den Behörden und dem Rhein-Neckar-Kreis funktioniert hervorragend. Wir sind gut aufgestellt und agieren vorausschauend, besonnen, aber auch mit allem gebotenen Ernst. Die Stadt Sinsheim setzt sich mit aller Kraft dafür ein, Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, zu schützen. Für unsere teils einschneidenden Maßnahmen erfahren wir viel Rückendeckung und Verständnis. Mein aufrichtiger Dank dafür!

 

Veranstaltungsabsagen und Schließungen betreffen uns alle. Sinsheim sollte jetzt eigentlich das Jahr der Heimattage Baden-Württemberg feiern. Während es langsam spürbar Frühling wird, wollten wir alle ausgelassen miteinander feiern. Die Situation verlangt nun etwas gänzlich anderes. Die Maßnahmen treffen uns alle ins Mark. Es schmerzt, die lange, engagierte Arbeit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und allen Beteiligten zerrinnen zu sehen. Der Schutz der Bevölkerung lässt jedoch keine andere Entscheidung zu. Was wir jedoch aus den Heimattagen schon jetzt mitnehmen können, ist das Wir-Gefühl, aus denen das Landesfest entstanden ist, und das uns weiterhin und gerade jetzt durch die Krise trägt.

 

Mir ist bewusst, wie schwierig die Situation für die Menschen in unserer Stadt ist. Auch in der Wirtschaft ist die Sorge spürbar. Mir ist die Verunsicherung vieler betroffener Unternehmen, der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer, bewusst. Seien Sie versichert, dass wir uns als Stadt mit aller Kraft bei Bund und Land dafür einsetzen werden, die wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Folgen im Interesse der Beschäftigen und Betriebe in dieser schweren Lage im Blick zu haben. Die Stabsstelle Wirtschaftsförderung des Rhein-Neckar-Kreises bündelt als zentrale Anlaufstelle Informationen und setzt sich dafür ein, die Unternehmen des Kreises in der Krise bestmöglich zu unterstützen. Die Bunderegierung hat einen Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen errichtet.

 

Ich engagiere mich mit aller Kraft für meine Stadt und die Menschen. Engagieren Sie sich mit: Nutzen Sie den umfangreichen Service der Sinsheimer Geschäftswelt, Abhol- und Lieferservice und den Onlinehandel der örtlichen Geschäfte. Wir alle können unseren Beitrag zur Sicherung der Arbeitsplätze leisten.

 

Wir haben schwere Zeiten durchzustehen. Es gibt viele Fragen. Ich nehme jede einzelne sehr ernst. Wir bemühen uns, alle offenen Fragen zu beantworten und Lösungen zu finden. Auf der städtischen Internetseite www.sinsheim.de und in den Medien halten wir Sie auf dem Laufenden.

 

Die Krise erfordert von uns allen jetzt entschlossenes und konsequentes Vorgehen. Das können wir nur zusammen! Gemeinsam und in gegenseitiger Solidarität können wir am meisten bewältigen. Ich kann nicht oft genug betonen, wie dankbar ich Ihnen allen für Ihren Einsatz, Ihr Verständnis und die zahlreichen konstruktiven Ideen bin, die mich aus allen Richtungen täglich erreichen.

 

Achten Sie auf sich und Ihre Mitmenschen. Und bleiben Sie gesund.

 

 

Ihr

Jörg Albrecht

Oberbürgermeister

 

 

 

 

 

Einkaufservice für Corona-Risikopatienten in Kraichtal

Die Stadt Kraichtal organisiert einen ehrenamtlichen Einkaufservice für Lebensmittel, Drogeriebedarf und Medikamente an, um ein weiteres Verbreitungsrisiko des

Corona-Virus zu minimieren. In Anspruch nehmen können diesen

Service alle Personen:

 

welche die Wohnung nicht verlassen dürfen

(Quarantäne)

die aus gesundheitlichen Gründen die Wohnung nicht verlassen können

die zu einer Risikogruppe für das Coronavirus gehören (z.B. Senioren ab 65 oder Menschen mit Vorerkrankungen)

 

Personen, die den Einkaufservice in Anspruch nehmen möchten, melden sich hierzu bei der Stadtverwaltung Kraichtal telefonisch unter der Telefonnummer 07250 77 0 oder per E-Mail einkaufservice@kraichtal.de unter Angabe von Name, Adresse und Telefonnummer.

 

Der Kontakt zwischen Betroffenen und Helfern wird über die

Stadtverwaltung hergestellt.

 

Einkaufservice für Corona-Risikopatienten freiwillige Helfer gesucht!

 

Möchten Sie helfen, Solidarität und bürgerschaftliches Engagement zeigen? Sie gehören nicht zu einer Risikogruppe, befinden sich nicht in Quarantäne, haben sich in den letzten 2

Wochen nicht in einem Risiko aufgehalten und sind nicht an

einem grippalen Infekt erkrankt? Dann melden Sie sich als ehrenamtlicher Helfer für den Einkaufservice bei der Stadt Kraichtal unter Tel. 07250 77 0 oder per E-Mail unter einkaufservice@kraichtal.de.

 

Ablauf des Einkaufservice

 

1. Der Einkaufshelfer oder die betroffene Person melden sich bei der Stadtverwaltung Kraichtal unter 07250 77 0 oder einkaufservice@kraichtal.de

2. Der Kontakt zwischen Helfer und Betroffener wird über die Stadtverwaltung hergestellt

3. Der Einkaufshelfer meldet sich telefonisch beim Betroffenen und vereinbart die Einufe, Ablageort und Zahlungsmodalitäten (z.B. Hinterlegung von Bargeld oder Banküberweisung)

4. Der Einkaufshelfer besorgt die Einufe bei den entsprechenden Gescften

5. Die Einkäufe werden incl. Beleg zum Betroffenen gebracht

 

Hinweis: Ihre Daten werden erhoben, gespeichert und an betreffende Teilnehmer weitergegeben.

Verschärfte Regelungen der Stadt Sinsheim für Gastronomiebetriebe

Stand 19. März 2020

Die aktuelle Entwicklung erfordert weitere Maßnahmen. Daher hat die Stadt Sinsheim den Empfehlungen des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis folgend eine neue Allgemeinverfügung auf den Weg gebracht. Sie betrifft insbesondere die sofortige Schließung aller Gaststätten. Mitnahmeangebote sind weiterhin zulässig.
Der Betrieb von Gastronomieeinrichtungen aller Art (Innen- und Außenbewirtschaftung), insbesondere Restaurants, Bars, Kneipen, Clubs, Diskotheken, Cafés, Eisdielen, wird untersagt. Ausgenommen hiervon sind Gaststätten im Sinne des Gaststättengesetzes, sowie Mensen, Personalrestaurants und Kantinen soweit diese ausschließlich ein Mitnahmeangebot (sog. „Takeaways“) eingerichtet haben und anbieten.

Diese Allgemeinverfügung tritt mit der persönlichen Zustellung in Kraft, bei öffentlicher Bekanntmachung ab dem auf die Bekanntmachung folgenden Tag (also der 20. März).

 

 



Sinsheim hält zusammen!

 

Die Freiwilligenbörse der Stadt Sinsheim passt ihre Arbeit den Zeiten von Corona an. Sie vermittelt Freiwillige, die für Ältere und andere Corona-gefährdete Menschen einkaufen und andere Besorgungen erledigen.

Ziel der Aktion ist es, den von Vorsichtsmaßnahmen betroffenen Menschen das Gefühl zu geben, nicht allein zu sein. Sinsheim steht die Krise gemeinsam durch.

So geht es: Wenn Sie selbst zu keiner Risikogruppe gehören und in Ihrer Nachbarschaft für andere kleinere Erledigungen machen können, melden Sie sich bitte telefonisch während der Dienstzeiten des Rathauses bei der Freiwilligenbörse. Dort werden die Kontaktdaten für die nächsten Tage notiert oder es wird sofort ein Nachbar genannt, der sich ebenfalls gemeldet hat.

Alternativ gibt es auf der Homepage der Stadt Sinsheim www.sinsheim.de ein Musterblatt für den Aushang im Flur von Mehrfamilienhäusern oder zum gezielten Einwurf bei eventuell betroffenen Nachbarn.

Wenn Sie zu einer Gruppe gefährdeter Menschen gehören oder für einen gefährdeten Angehörigen kleinere Unterstützungsmaßnahmen benötigen, melden Sie sich ebenfalls. Auch in diesem Fall werden die Kontaktdaten notiert für einen Rückruf oder es wird sofort ein möglicher Ansprechpartner oder eine -partnerin in der Nähe benannt.

Die Daten der Corona-Nachbarschaftsbörse werden elektronisch gespeichert zum Zweck der Kontaktvermittlung. Sie erreichen uns in den nächsten Wochen nur telefonisch, die persönlichen Sprechzeiten sind auf das absolut Notwendige eingeschränkt worden. Hier die Kontaktdaten der Freiwilligenbörse im Amt für Familie, Bildung und Soziales:

Tel. Nr. 07261 404-267 (Dr. Maria Bitenc)
Tel. Nr. 07261 404-164 (Frederik Böna)
Tel. Nr. 07261 404-163 (Inge Baumgärtner)

Per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

Veranstaltungsabsagen und Schließungen

Stadt setzt Verordnung des Landes um - Baden-Württemberg-Tag wird abgesagt

In Reaktion auf die weitere Ausbreitung des Coronavirus hat die Landesregierung Baden-Württemberg eine Rechtsverordnung zu infektionsschützenden Maßnahmen erlassen.

Bis zum 19. April ist unter anderem der Betrieb von Kultur- und Bildungseinrichtungen jeglicher Art, Kinos, Schwimm- und Hallenbädern, Thermalbädern, Saunen, Fitnessstudios und sonstigen Sportstätten in geschlossenen Räumen, Volkshochschulen und Jugendhäusern sowie öffentlichen Bibliotheken untersagt. Ferner sind öffentliche Spiel- und Bolzplätze zu schließen.

Die Stadt Sinsheim hat bereits entsprechende Maßnahmen umgesetzt und leistet damit einen Beitrag, das Ansteckungs-Risiko zu reduzieren. Ziel ist es, die Ansteckungswege soweit wie möglich zu kappen und die Zahl der Ansteckungsfälle gering zu halten.

Alle Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens erfolgen aus Solidarität zu den besonders gefährdeten Mitmenschen, den Älteren und Kranken. Das Gesundheitssystem soll auf diesem Weg entlastet und abgesichert werden, damit es für die akuten Fälle nutzbar bleibt.

Infektionsschützende Maßnahmen betreffen auch Veranstaltungen und Versammlungen. Die Stadt Sinsheim sagt daher entsprechend der Verordnung der Landesregierung alle Veranstaltungen bis zum 15. Juni 2020 ab.

Davon betroffen ist auch der Baden-Württemberg-Tag, traditionelles Highlight im Jahr der Heimattage Baden-Württemberg. „Die Absage des Baden-Württemberg-Tages trifft uns ins Mark. Niemand sagt eine solche Veranstaltung leichtfertig ab“, so Oberbürgermeister Jörg Albrecht. „Wir sehen uns aber selbstverständlich in der Verantwortung, unser Möglichstes zum Schutze der Gesundheit aller zu tun. Die Absage des Baden-Württemberg-Tages ist außerordentlich bedauerlich, aber im Angesicht der Lage so unausweichlich wie sinnvoll und richtig.“

Die Stadt Sinsheim setzt derzeit alle Maßnahmen der Verordnung des Landes Baden-Württemberg um. Städtische Einrichtungen wie beispielsweise die Stadtbibliothek, die Tourist-Info, Musikschule, VHS, Jugendhaus und städtische Museen sind seit vergangenem Wochenende bereits geschlossen, ebenso städtische Sport- und Veranstaltungshallen, der Sportpark und städtische Sportplätze. Die Verwaltungsstellen sind geschlossen. Das Rathaus ist für den Publikumsverkehr gesperrt. Die Stadtverwaltung ist weiterhin besetzt. Dringende Anliegen können telefonisch oder per E-Mail bearbeitet werden.

 

Die zuständigen Stellen sind unter folgenden Telefonnummern erreichbar:

Wohngeld 07261 404-169

Rente 07261 404-154

Schule/Kita 07261 404-159

Bürgerbüro 07261 404-135 / -136

Ausländerbereich allgemein 07261 404-241

Ausländerbereich Asyl 07261 404-173

Baurecht 07261 404-146

 

Bereitschaftsdienst Stadtwerke

Baubetriebshof 07261 404-880

Wasserversorgung 07261 404-881